Freitag, 23. Dezember 2011

Wenn in Picasa ein Ordner verschwunden ist



... dann liegt es nicht unbedingt daran, dass er aus der Überwachung gefallen ist. Es kann ganz einfach auch sein, dass er derzeit keine einzige Grafikdatei beinhaltet. Damit erscheint der Ordner auch nicht, und man sucht sich einen Wolf.

Man muss also erst mit Explorer oder Finder irgendeine Grafikdatei als Dummy reinkopieren, damit der Ordner in der Picasa-Software erscheint.

Das Wechseln zum Explorer oder Finder, nur um ein Dummy anzulegen, ist umständlich und lästig. Eine Datei über die Picasaoberfläche mittels Maus in den Ordner ziehen, geht leider nicht, weil der Ordner eben nicht erscheint.

Es gibt aber andere Möglichkeiten, um das ganze abzukürzen. Man kann eine beliebige Bilddatei in den Ordner "exportieren"; also rechte Maustaste auf Grafikdatei, exportieren in, Dann im Feld "Zielverzeichnis" das gewünschte Verzeichnis suchen. Hier erscheinen alle Ordner, so wie im Explorer oder Finder. Dann wird dort eine Kopie der Grafikdatei angelegt.

Wenn Sie sowieso Bilder in den unsichtbaren Ordner verschieben wollen, dann können Sie ebenfalls über die rechte Maustaste arbeiten. Im Kontextmenü gibt es einen Befehl "In neuen Ordner verschieben". Auch über diese Subroutine werden alle Ordner zur Auswahl angezeigt.

Donnerstag, 10. November 2011

IrfanView-Alternative für Mac-Besitzer: XnView für Mac

Das wirklich einzig schlimme für einen Mac-Umsteiger ist die Tatsache, dass es das Grafik-Schweizer-Taschenmesser IrfanView nur für Windows  gibt. Nicht einmal einen gewöhnlichen Bildviewer findet man, der halbwegs vergleichbar damit ist. Ich habe alles mögliche durchprobiert, aber keines kommt auch nur annähernd an die Freeware des ehemaligen  Studenten der TU Wien, irfan skiljan, heran.

Die Alternative, die ich derzeit benutze, ist eine kaum bekannte Mac-Version von XNVIEW, auch XnViewMP genannt. Damit habe ich meine Bilddateien verknüpft. Beim Anklicken einer jpg-Datei öffnet sich XnView schnell und sicher und man kann bequem durch das Verzeichnis browsen oder eine Thumbnail-Übersicht einschalten.




Warum ein "Speichern-Unter"-Befehl fehlt, kann ich allerdings nicht erklären - er geht mir sehr ab. Wichtig aber ein schneller Start des Programms und  die Grundfunktion des Blätterns, und zwar ohne Macken, wie es andere Mac-Bildbetrachter haben.

Nachteil: XNVIEW stürzt bei mir schon mal ab. Ein ungewohnter Vorgang auf einem Mac. Darum heißt die Version wohl auch  XNVIEW "beta (unstable)"

Mittlerweile gibt es auch einen Picasa-Viewer, den man neben dem normalen Picasa-Verwaltungstool installieren und verwenden kann. Dieser wäre noch eine Alternative, scheint aber nicht so schnell zu sein wie XnView.

Aus der Downloadseite von XnView der entsprechende Abschnitt mit dem Link zur Mac-Version:

Please check here about development of XnViewMP, the new version for MacOS X & Linux. MacOS X/Linux/FreeBSD/OpenBSD/NetBSD/Irix/Solaris/HP-UX/AIX

Montag, 7. November 2011

Domainrecht: DENIC muss Domainnamen in Fällen eindeutigen Missbrauchs löschen

Ein Urteil des Bundesgerichtshof betrifft Löschungsansprüche gegen die DENIC (Urteil vom 27. Oktober 2011)

Der Kläger war der Freistaat Bayern, dessen Staatsgebiet in sieben Regierungsbezirke unterteilt ist. Die Beklagte ist die DENIC, eine Genossenschaft, die die Domainnamen mit dem Top-Level-Domain ".de" vergibt. 

Der Kläger hat festgestellt, dass unter dieser Top-Level-Domain zugunsten mehrerer Unternehmen mit Sitz in Panama sechs Domainnamen registriert wurden, die aus dem Wort "regierung" und dem Namen jeweils einer seiner Regierungsbezirke gebildet wurden (z.B. "regierung-oberfranken.de"). Der Kläger, der für seine Regierungsbezirke ähnliche Domainnamen hat registrieren lassen (z.B. "regierung.oberfranken.bayern.de"), verlangt von der Beklagten, die Registrierung dieser Domainnamen aufzuheben. Landgericht und Oberlandesgericht Frankfurt a.M. haben der Klage stattgegeben.

Nachdem die umstrittenen Domainnamen inzwischen gelöscht worden und diese Domainnamen für den Kläger registriert sind, hat der Kläger den Rechtsstreit in der Hauptsache für erledigt erklärt. Da sich die Beklagte der Erledigungserklärung nicht angeschlossen hatte, musste heute darüber entschieden werden, ob die Klage ursprünglich begründet war. Diese Frage hat der BGH in seinem heute verkündeten Urteil bejaht und der Beklagten die Kosten des Rechtsstreits auferlegt. 

Zwar treffen die DENIC, die die Aufgaben der Registrierung der Domainnamen ohne Gewinnerzielungsabsicht erfüllt, nach der Entscheidung "ambiente.de" des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 17. Mai 2001 - I ZR 251/99, BGHZ 148, 13) nur eingeschränkte Prüfungspflichten. Bei der Registrierung selbst, die in einem automatisierten Verfahren allein nach Prioritätsgesichtspunkten erfolgt, muss keinerlei Prüfung erfolgen. Aber auch dann, wenn die DENIC auf eine mögliche Rechtsverletzung hingewiesen worden ist, ist sie nur dann gehalten, die Registrierung des beanstandeten Domainnamens zu löschen, wenn die Rechtsverletzung offenkundig und für sie ohne weiteres feststellbar ist. 

Diese Voraussetzungen lagen im Streitfall vor. Bei den Namen, auf deren Verletzung der Kläger die DENIC hingewiesen hat, handelt es sich um offizielle Bezeichnungen der Regierungen bayerischer Regierungsbezirke. Aufgrund eines solchen Hinweises kann auch ein Sachbearbeiter der DENIC, der über keine namensrechtlichen Kenntnisse verfügt, ohne weiteres erkennen, dass diese als Domainnamen registrierten Bezeichnungen allein einer staatlichen Stelle und nicht einem in Panama ansässigen privaten Unternehmen zustehen. 

Urteil vom 27. Oktober 2011 - I ZR 131/10 - regierung-oberfranken.de 
Für die Pressemitteilung des BGH klicken Sie  hier. Der Volltext wird erst in einigen Tagen auf den BGH-Webseiten erscheinen.

BGH-Urteil zu den Pflichten des Hostproviders bei persönlichkeitsverletzenden Blog-Einträgen


Ein BGH-Urteil vom 25. Oktober 2011 konkretisiert die Pflichten von Host-Providern, wenn jemand die Entfernung von ehrenrührigen Blogeinträgen verlangt, die nicht der Provider selbst, sondern Dritte verfasst haben.

Anlass war eine Klage auf Entfernung einer unwahren Tatsachenbehauptung, die gegen den Hostprovider selbst gerichtet war. Der Provider war hier google mit seinem blogdienst "blogger.com" (auch: blogspot). Er hat seinen Sitz in Kaliforniern und  stellt die technische Infrastruktur und den Speicherplatz für eine Website und für die unter einer Webadresse eingerichteten Weblogs (Blogs) zur Verfügung.

Ein von einem Dritten eingerichteter Blog auf blogger.com enthielt unter anderem eine Tatsachenbehauptung in Zusammenhang mit dem Sedlmeyer-Mord, die der Kläger  als unwahr und ehrenrührig beanstandet hat.

Die Klage war in erster und zweiter Instanz erfolgreich. In der dritten instanz, also beim Revisionsverfahren vor dem Bundesgerichtshof, bestätigte das Gericht grundsätzlich die Entscheidungen, konkretisierte dabei aber die Bedingungen, und verwies die Angelegenheit an die zweite Instanz zurück. Diese muss nun den Sachverhalt neu prüfen und sich dabei an den BGH-Vorgaben orientieren.

Diese Einzelheiten nun sind für alle Hostprovider interessant, damit sie sich sie bei künftigen Reklamationen richtig verhalten. Das Urteil dürfte aber genauso für alle gelten, die einen Onlinedienst anbieten, bei denen Dritte Blogs betreiben können - auch wenn sie nicht direkt Hoster des Servers sind. Entscheidend ist, dass sie die technische Administration innehaben.

Wann kann ein journalistisches Opfer direkt vom Hostprovider die Entfernung des Artikels verlangen?  

Oder, wie es juristisch heißt, wann kann der Hostprovider als Störer für (von ihm nicht verfasste oder gebilligte) Äußerungen eines Dritten in einem Blog auf Unterlassung in Anspruch genommen werden? Der Begriff "Störer" ist dabei ein juristischer Begriff, der für Unterlassungs- und Beseitigungsansprüche  kreiert wurde (für Juristen: § 1004 BGB oder 1004 BGB analog).

Achtung! Es geht nicht um Haftung im Sinne von Schadenersatzhaftung. Es geht nur darum, ob der Diensteanbieter auf  Unterlassungs/Beseitigung der "Störung" (hier: der unwahre oder beleidigende Blogeintrag) in Anspruch genommen werden kann.

Der BGH erlaubt diesen Unterlassungsanspruch nur dann, wenn der Hostprovider die im Folgenden dargelegten Pflichten verletzt hat: 

  • Ein Tätigwerden des Hostproviders ist nur veranlasst, wenn der Hinweis so konkret gefasst ist, dass der Rechtsverstoß auf der Grundlage der Behauptungen des Betroffenen unschwer - das heißt ohne eingehende rechtliche und tatsächliche Überprüfung - bejaht werden kann.
  • Regelmäßig ist zunächst die Beanstandung des Betroffenen an den für den Blog Verantwortlichen zur Stellungnahme weiterzuleiten. 
  • Bleibt eine Stellungnahme innerhalb einer nach den Umständen angemessenen Frist aus, ist von der Berechtigung der Beanstandung auszugehen und der beanstandete Eintrag zu löschen.
  • Stellt der für den Blog Verantwortliche (= der Blogger selbst) die Berechtigung der Beanstandung substantiiert (= mit ernsthaften, konkreten und sachlichen Argumenten) in Abrede und ergeben sich deshalb berechtigte Zweifel, ist der Provider grundsätzlich gehalten, dem Betroffenen dies mitzuteilen und gegebenenfalls Nachweise zu verlangen, aus denen sich die behauptete Rechtsverletzung ergibt.
  • Bleibt eine Stellungnahme des Betroffenen aus oder legt er gegebenenfalls erforderliche Nachweise nicht vor, ist eine weitere Prüfung nicht veranlasst.
  • Ergibt sich aus der Stellungnahme des Betroffenen oder den vorgelegten Belegen auch unter Berücksichtigung einer etwaigen Äußerung des für den Blog Verantwortlichen eine rechtswidrige Verletzung des Persönlichkeitsrechts, ist der beanstandete Eintrag zu löschen.
Was gilt hier eigentlich -  deutsches oder  ausländisches Recht?
Google berief sich auf die Anwendung von US-Recht, das die Meinungsfreiheit in einem wesentlich weiteren Umfang gewährleistet. Der Bundesgerichtshof stellte jedoch klar, dass die deutschen Gerichte auch für blogger.com zuständig seien und deutsches Recht anzuwenden sei.
 
Gerichtsstand
Wer sich durch Internetpublikationen beleidigt oder verleumdet fühlt, muss nicht in den USA klagen, wenn der Anspruchsgegner dort seinen Sitz hat. Er kann vielmehr am Gericht seines Wohn- oder Firmenstandorts dagegen klagen, denn auch dort ist die Internetseite abrufbar und somit liegt ein Verletzungsort vor. Dieses Phänomen kennt man auch unter dem Namen "fliegender Gerichtsstand", ein Begriff, der meist in Zusammenhang mit internetbezogenen Abmahnungen auftaucht. Wobei Abmahnungen nur eine kostengünstige Vorstufe einer Unterlassungsklage sind.
 
Konsequenzen

Wie gesagt: das Urteil betraf zwar hier einen Hostprovider, dürfte aber für jeden gelten, der entsprechende Dienste anbietet. Es ist also zu überlegen, inwieweit es auf community-Seiten übertragbar ist oder Dienseanbieter wie wordpress.com. Es ist weiter zu überlegen, inwieweit es auf Kommentare in Blogs und Leserbriefe in Nachrichtenportalen übertragbar ist. 

Links:

Link: Urteil des VI. Zivilsenats vom 25.10.2011 - VI ZR 93/10

Link zur Pressemitteilung

Beitrag im Haufe-Verlag: http://www.haufe.de/finance/newsDetails?newsID=1319810282.75&topic=Buchfuehrung&topicView=Buchf%FChrung

Süddeutsche Zeitung (wobei auch ein zeitgleiches EuGH-Urteil besprochen wird9:
http://www.sueddeutsche.de/digital/bgh-grundsatzurteil-ueber-plattform-betreiber-google-kann-fuer-blogeintraege-haften-1.1172437

Montag, 31. Oktober 2011

Bildbearbeitung: Neue Apple-Versionen von Filter Forge Freepacks

Die Freepacks von Filter Forge sind, trotz des eingeschränkten Funktionsumfangs, sehr begehrt, und es kommen immer mehr. Die Apple-Mac-Versionen hinkten bisher ein wenig hinterher. Mittlerweile, so ergab ein zufälliger Besuch auf der Webseite, sind auch die übrigen Freepacks und zwei neue Freepacks für Mac OS X erhältlich.
https://lh3.googleusercontent.com/-r9RFydleBAM/Tq8n9zxMN0I/AAAAAAAARuo/BM27Qa6gbAg/s640/Untitled.jpg3.jpg
https://lh4.googleusercontent.com/-mn_3XVJA0Ho/Tq8n9CQEd8I/AAAAAAAARuk/pt0ZZlSruvs/s640/9.jpg

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Neue Ansichten für blogspot-blogs

Wer blogspot-blogs betreibt, kann zusätzlich(!) neue Ansichten anbieten, z.B. eine Magazinansicht und ein paar Spielereien. Es gibt 7 neue Wege, den Blog darzustellen - genannt "dynamische Ansichten".

Zitat: "Die Dynamischen Ansichten sind mit der neusten Webtechnologie (AJAX, HTML5 und CSS3) erstellt
und ermöglichen ein einmaliges Browsing-Erlebnis, das eure Leser inspirieren wird euren Blog auf neue Weise zu erkunden. Die interaktiven Layouts erleichtern es den Lesern, eure Posts zu entdecken und zu genießen. Sie laden um 40 Prozent schneller als die traditionellen Vorlagen und bringen alte Einträge wieder zur Oberfläche."
(Quelle: Google Produkt-Kompass )

In diesem Video werden die dynamischen Ansichten vorgestellt:

Das Startmenü bei Windows 8 zurückholen

Das gute alte Startmenü von Windows 7 gibt es in Windows 8 nicht mehr.
Aber ein kleiner Eingriff in die Registry schafft Abhilfe: Holen Sie
sich das Startmenü zurück - dieses Video zeigt Ihnen, wie's geht.

(Ulkig ist, dass das Ändern der Registry als "Hack" bezeichnet wird...)

Freitag, 30. September 2011

Contao, das Open Source CMS

us TYPOlight wurde Contao, hieß die überraschende Meldung im Jahr 2010. Eigentlich habe ich das mit bekommen, aber eben nur so am Rande, und daher habe ich es wieder vergessen.  Erst als ich heute nach typolight suchte, wurde ich damit konfrontiert.
http://st1.contao.org/system/html/edit-an-article-94111367.jpg

Grundsätzlich hasse ich Umbenennungen. Sie bringen jede Menge Probleme mit - beim Archivieren, Zuordnen, Suchen, googeln und so fort. Bei den letzten 12 Jahren Betreuung des User-Archivs mussten wir immer wieder überlegen, wie wir dem User die Suche erleichtern, wenn mambo zu joomla wird, open office zu openoffice.org und jetzt noch LibreOffice, fckeditor zu ckeditor und so fort. Aber bei typolight finde ich die Änderung sinnvoll. Die Verwechslung mit typo hätte sich ewig fortgesetzt. Dabei ist typolight, äh, contao, ein komplett eigenständiges CMS, und  für viele Einsatzgebiete durchaus interessanter als das typo, bei dem oft mit Kanonen kleine Vögel jagt. Noch dazu ist typo so kompliziert im Quellcode, was Anpassungen  gewaltig erschwert. So zumindest berichten es Kollegen, die damit arbeiten.

Der Namy typolight hatet außerdem suggeriert, dass es ein Leichtgewicht ist, so dass im Hinterkopf das Vorurteil bleibt, es sei nichts für größere Auftritte. Heute bin ich über einen XING-Diskussionsthread auf die  Seite kbundb.de gestoßen. Die ist hervorragend, was Inhalt, Layout, Marketing und Bedienerführung betrifft. Sie ist laut Quelltext mit typolight (äh, contao) aufgesetzt. Was ein Beweis dafür ist, dass "Contao Open Source CMS" wirklich leistungsfähig ist.

In der Erklärung der Entwickler hieß es damals:

Eine ganz andere Entwicklung hat dazu geführt, dass wir uns jetzt zu diesem Schritt entschlossen haben: Das "light" in TYPOlight wird zunehmen missverstanden und als "abgespecktes System", "wenig leistungsfähiges Programm" und "CMS für Einsteiger" interpretiert. Teilweise war sogar von "bis maximal 20 Seiten" die Rede, was natürlich vollkommen aus der Luft gegriffen ist und in der Praxis längst widerlegt wurde. TYPOlight ist ein modernes, umfangreiches und leistungsfähiges CMS, das sich sowohl für kleine als auch für große Webseiten eignet. Es spricht absolut nichts dagegen, das System auch im Enterprise-Bereich einzusetzen, was mehrere Unternehmen bereits erfolgreich getan haben. 

Da das CMS in den letzten zwei Jahren nochmals einen gewaltigen Schub bei der Professionalisierung bekommen hat, wäre es an der Zeit, dem Contao-System eine eigene Unterseite auf dem User-Archiv zu widmen, und natürlich Anleitungen und sonstige  Onlineliteratur  suchen und zu archivieren.  Das wird noch etwas dauern, da wir noch etliche andere Baustellen bewältigen müssen. Bis dahin möchte ich Webworker einfach nur auf dieses System hinweisen.

Dienstag, 27. September 2011

Der überforderte Webworker: Google Analytics und der Datenschutz

Google Analytics und der Datenschutz - oder: Google als Datenkrake? Eigentlich ist der kostenlose Dienst "Google Analytics" eine prima Sache. Webseitenbetreiber können so herausfinden, wo der Besucher herkommt, wie lange die Verweildauer auf jeweiligen Seite war, welche Suchbegriffe in Suchmaschinen verwendet wurden etc.

Daneben bietet Google Analytics die Integration der Benutzeroberfläche von "Google Adwords" um eine bessere Erfolgskontrolle von Google Adwords- Kampagnen zu ermöglichen.

Also eigentlich ein gutes und noch dazu kostenloses Tool, um Webseiten zu optimieren. Eigentlich.

Aus Sicht des Datenschutzes ist Google Analytics allerdings umstritten. Denn Google sei damit in der Lage, ein umfassendes Benutzerprofil von Webseitenbenutzern zu erstellen. Hat ein Nutzer einen anmeldepflichtigen Google-Dienst verwendet, dann kann dieses Benutzerprofil auch einer bestimmten Person zugeordnet werden.

Und da liegt der Hase im Pfeffer begraben; denn das Telemediengesetz in Deutschland (genauer: § 12 Abs. 1 TMG) lässt eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten nur dann zu, wenn die Person vorher zugestimmt hat oder eine gesetzliche Ermächtigung vorliegt. Google Analytics übermittelt u.a. die vollständige IP-Adresse des Seitenbenutzers (= benutzerbezogene Angabe) an einen Dritten (Google). Und dies kann dem Datenschutz des Benutzers entgegenwirken. Denn die Einwilligung des Benutzers muss "bewusst" erfolgen (§ 13 Abs. 2 TMG) und Google Analytics verhält sich dazu anonym. Soll heißen, dass der Aufrufende gar nicht erst erfährt, dass eine solche Datenübermittlung stattfindet.

Auf der Seite

http://www.datenschutzbeauftragter-info.de/fachbeitraege/google-analytics-datenschutzkonform-einsetzen/


finden sich gute  Tipps für den Webmaster, wie man trotz Verwendung von Google Analytics etwaige Rechtsverletzungen eventuell vorbeugen kann. Folgende Punkte werden u.a. erläutert:

  • Anonymisierung der IP-Adressen
  • Widerspruchsrecht der Betroffenen
  • angepasster Datenschutzhinweis
  • Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung, soweit pseudonyme Nutzungsprofile durch einen Auftragnehmer erstellt werden.
  • Getrennte Speicherung der pseudonymisierten Nutzungsprofile und sonstiger Daten mit Personenbezug

Allerdings ist dies kein Garant dafür, ob diese von Google angebotenen Anpassungen den Vorgaben der Aufsichtsbehörde genügen. (Bitte unbedingt das "Fazit" der oben verlinkten Seite beachten!)

Hier die Beschreibung von Google selbst zum Thema Tracking Code und wie man ihn zur Anonymisierung von IP-Adressen erweitern kann:

http://code.google.com/intl/de/apis/analytics/docs/gaJS/gaJSApi_gat.html


Interessant ist aber auch die Frage, ob man von einem Webseitenbetreiber  erwarten kann, überhaupt die hier erforderlichen rechtliche Kenntnisse (über Datenschutz und Google) bzw. technische Kenntnisse zu besitzen. Ich persönlich finde, hier sind die Grenzen langsam überschritten. Gesetzgeber oder Regierung müssen sich Strategien überlegen, wie der Webseitenbetreiber wieder mehr Rechtssicherheit bekommt.

Der SFBrowser auf Basis von jQuery und PHP

Seit Jahren haben Webworker das Problem, einen brauchbaren Dateimanager auf php-Basis zu finden, den man unterstützend in der Administration einsetzen kann. Auch ich habe bis jetzt keine ausreichende Lösung gefunden. Das scheinbar ideale Tool namens TFU-Uploader scheitert, wenn man es in einem htaccess-geschützten Bereich einsetzt.


Zudem hat der in WordPress eingebaute Medienmanager (abgesehen, dass er nur für Bilder und ähnliches ist) für die meisten Webmaster einen gravierenden Nachteil: er stellt nur die Dateien dar, die über ihn hochgeladen wurden. Andere Bilder registriert er nicht. Er liest also nicht alle Dateien auf dem Server aus und zeigt sie an. Damit ist er in der Regel witzlos, denn man lädt immer wieder mal auch auf andere Weise ein Bild hoch

Nun gibt es  einen Dateimanager auf der Basis von von jQuery und PHP. Er nennt sich SFBrowser und ist auch als WordPress Plugin erhältlich.

Dieser Browser ist eine Open Source Anwendung und dazu entwickelt, um einen kompletten Dateimanager in ein beliebiges CMS einbauen zu können. Die Anwendungsmöglichkeiten lassen sich mit Plugins erweitern.

Allerdings stehen bislang nur ein paar zur Verfügung; darunter die Größenveränderung von Bildern. .

Freitag, 23. September 2011

Samsung Galaxy und Adroid - neue Einträge im User-Archiv

Nach nunmehr drei Monaten begeisterter Erkundung des Samsung Galaxy Tab 7 Zoll wurde es Zeit, ein wenig zu den Themen Galaxy und Android zu recherchieren und einige Ergebnisse in das User-Archiv einzutragen. Ein erster Ansatz und noch viel zu wenig. Aber dazu muss erst ein Helfer gefunden werden, der die Datenban zu diesem Thema regelmäßig füttert.

Suchergebnisse für "Galaxy"

Lernvideo zu Samsung Galaxy Tab:WLAN-Tethering (Galaxy Tab als mobiles Modem), von samsung.de

http://tipps.samsung.de/Samsung-Galaxy-Tab/Lern-Video/400
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://tipps.samsung.de/Samsung-Galaxy-Tab/Lern-Video/385
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://tipps.samsung.de/Samsung-Galaxy-Tab/Lern-Video/372
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://tipps.samsung.de/Samsung-Galaxy-Tab/Lern-Video/379
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://tipps.samsung.de/Samsung-Galaxy-Tab/Lern-Video/376
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://tipps.samsung.de/Samsung-Galaxy-Tab/Lern-Video/383
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://tipps.samsung.de/Samsung-Galaxy-Tab/Lern-Video/396
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://tipps.samsung.de/Samsung-Galaxy-Tab/Lern-Video/398
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://tipps.samsung.de/Samsung-Galaxy-Tab/FAQ
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://tinkerpete.wordpress.com/2011/07/16/samsung-galaxy-tab-%e2%80%93-wlan-probleme-losen/
Rubrik: Netzwerk; Typ: Sonstige_Literatur
http://beamer-kaufberatung.de/samsung-galaxy-tab-an-beamer-anschliessen-so-geht-es/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-tab-mit-android-2-2-rooten/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-tab-auf-android-2-3-3-flashen/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-s2-auf-android-2-3-4-flashen/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-s2-mit-android-2-3-4-rooten/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-s-android-2-2-rooten/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-s-android-2-3-3-flashen/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-s-android-2-3-3-rooten/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/galaxy-s-auf-android-2-3-4-flashen/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-s-auf-cyanogenmod-7-flashen/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/galaxy-s-auf-offizielle-android-2-2-1-flashen/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-mini-mit-android-2-2-rooten/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-mini-auf-android-2-3-4-flashen/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/galaxy-gio-auf-android-2-3-3-flashen/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-fit-mit-android-2-2-rooten/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-fit-auf-android-2-3-4-flashen/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/galaxy-ace-mit-android-2-2-rooten/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/galaxy-ace-auf-android-2-3-3-flashen/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-ace-auf-android-2-3-4-flashen/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
 
Ergebnisse zum Suchbegriff "Android"
Suchergebnisse:
http://www.pcwelt.de/ratgeber/Smartphone-zeitgesteuert-modifizierenAnrufe-direkt-zur-Mailbox-schickenTelefon-ruhig-stellenNeuen-Satz-beginnen-Android-Tuning-1006946.html
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.pcwelt.de/ratgeber/Smartphone-Grundlagen-Technik-erklaert-Google-Android-Architektur-im-Detail-1005294.html
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http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-tab-mit-android-2-2-rooten/
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http://www.android-galaxy.info/anleitungen/samsung-galaxy-tab-auf-android-2-3-3-flashen/
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Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
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Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/android-versionen/android-4-0-ice-cream-sandwich/
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/android-versionen/android-3-1-honeycomb/
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/android-versionen/android-3-0-honeycomb/
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/android-versionen/android-2-3/
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/android-versionen/android-2-2/
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/android-versionen/android-2-1/
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/android-versionen/android-1-6/
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-galaxy.info/android-versionen/android-1-5/
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.pocketpc.ch/c/651-grundlegendes-android-wissen-deodexing-sdk-dalvik-vm-etc.html
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.pocketpc.ch/c/503-android-sdk-emulator-installieren.html
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.pocketpc.ch/c/496-tipps-tricks-android.html
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.androidpit.de/de/android/forum/thread/426971/Bluetooth-Tastatur-mit-deutschem-Layout-Loesung#p725516
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.berndsworld.com/launcherpro-die-bessere-android-bedienoberlache/
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.android-hilfe.de/android-codeschnipsel/
Rubrik: Programmieren; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.pcwelt.de/ratgeber/Ratgeber-Android-Die-richtige-App-fuer-die-Arbeit-1499767.html
Rubrik: Sonstige Themen; Typ: Sonstige_Literatur

Samstag, 10. September 2011

Eigene ebooks auf der Webseite anbieten

Wer als Blogger, Dozent, Webseitenbetreiber Texte in elektronischer Form anbieten will, sei es in PDF oder echte ebook-Formate, stellt erstaunt fest, dass das gar nicht so einfach ist. Auf welcher Plattform soll ich die Bücher einstellen? Welche technischen, rechtlichen und steuerlichen Aspekte gibt es, wenn ich das ebook auf meiner eigenen Webseite anbieten will?

Meine  Recherchen hierzu sind noch nicht abgeschlossen. Die ersten Ergebnisse habe ich aber in einem Artikel in meinem (in letzter Zeit etwas vernachlässigten) Webworker-Blog "quereinsteiger" zusammengetragen. Hier klicken, um zum Artikel auf quereinsteiger.blogspot.com zu gelangen.

Dienstag, 30. August 2011

Thema Sicherheit - neue Einträge

Jemand aus unserem Netzwerk hat sich mal wieder mit dem Thema Computer und Sicherheit auf einen neueren Stand gebracht und nach brauchbaren Aufsätzen recherchiert. Er hat sich freundlicherweise bereit erklärt, die wichtigsten Aufsätze in das User-Archiv einzutragen.

Auszug aus dem User-Archiv:

Suchergebnisse: "Sicherheit"

http://www.dfn-cert.de/dokumente/workshop/2011/beitragmueller.pdf
Rubrik: Webseiten; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.dfn-cert.de/dokumente/workshop/2011/folienpetrlic.pdf
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http://www.dfn-cert.de/dokumente/workshop/2011/folienstelte.pdf
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http://www.dfn-cert.de/dokumente/workshop/2011/folienmetzger.pdf
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http://www.dfn-cert.de/dokumente/workshop/2011/foliengerling.pdf
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http://www.dfn-cert.de/dokumente/workshop/2011/folienvoelker.pdf
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http://www.dfn-cert.de/dokumente/workshop/2011/folienliebchen.pdf
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http://www.dfn-cert.de/dokumente/workshop/2011/foliensakal.pdf
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http://www.dfn-cert.de/dokumente/workshop/2011/folienwegener.pdf
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http://www.dfn-cert.de/dokumente/workshop/2011/foliengabriel.pdf
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https://www.antispam-ev.de/wiki/Sicherheit_im_Internet
Rubrik: Sonstige Themen; Typ: Sonstige_Literatur
https://www.antispam-ev.de/wiki/Virenschutz
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https://www.antispam-ev.de/wiki/Sicherung_der_Registry
Rubrik: Sonstige Themen; Typ: Sonstige_Literatur
https://www.antispam-ev.de/wiki/Firefox-Browser_absichern
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https://www.antispam-ev.de/wiki/Werbeblocker_f%C3%BCr_Browser
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https://www.antispam-ev.de/wiki/Virenbefall_aus_Mails_heraus_vorbeugen
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https://www.antispam-ev.de/wiki/Firewall
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https://www.antispam-ev.de/wiki/Botnetz
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https://www.antispam-ev.de/wiki/DDoS
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https://www.antispam-ev.de/wiki/Exploits
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https://www.antispam-ev.de/wiki/IP-Adresse
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https://www.antispam-ev.de/wiki/Hosts-Datei
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https://www.antispam-ev.de/wiki/Dialer
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http://wp-magazin.ch/blog/sicherheitsluecke-timthumb-php-script-4627/
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http://www.macwelt.de/artikel/_Ratgeber/377828/neue_sicherheitsoptionen_in_mac_os_x_lion_mit_filevault/1
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/online-banking-mit-dem-browser
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/der-weg-zum-online-banking
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/technische-hilfsmassnahmen-gegen-phishing
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/checkliste-sicherer-umgang-mit-tans
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/checkliste-sicherer-umgang-mit-der-pin
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/glossary/term/688
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/verhaltensregeln-zum-vorbeugen-von-phishing-schaeden
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/checkliste-wie-erkenne-ich-phishing-webseiten
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/checkliste-sicherer-computer
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/artikel/e-mail-aber-sicher
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/thema/e-mail-verschluesselung
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/artikel/internetbetrueger-phishen-nach-geld
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/thunderbird-2-fuer-sichere-e-mail-kommunikation-einrichten
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/outlook-express-6-sicher-einrichten
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http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/apple-mail-sicher-einrichten
Rubrik: Internet; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/checkliste-wlan-router-einrichtung
Rubrik: Netzwerk; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/einrichtung-des-wlan-routers
Rubrik: Netzwerk; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/sichere-verbindung-zum-eigenen-wlan
Rubrik: Netzwerk; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/wlan-verbindung-sicher-einrichten-mac-os-x-10-5
Rubrik: Netzwerk; Typ: Sonstige_Literatur
Initiative: Mehr Sicherheit für WordPress durch den Schutz von WP-Admin
Rubrik: Webseiten; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.texto.de/9-quick-tipps-zur-sicherheit-oder-hilfe-mein-blog-wurde-gehackt-547/ rel=bookmark
Rubrik: Webseiten; Typ: Sonstige_Literatur
http://it-republik.de/php/artikel/Usereingaben-mit-der-Filter-Erweiterung-validieren-1564.html
Rubrik: Webseiten; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.apple.com/de/support/macbookpro/care/
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.pc-erfahrung.de/nebenrubriken/wireless-lan/fritzbox-dsl-wlan-router-sicher-einrichten.html
Rubrik: Hardware; Typ: Sonstige_Literatur
http://blogsecurity.net/wpscan
Rubrik: Webseiten; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.cywhale.de/sicherheit-wordpress-absichern/
Rubrik: Webseiten; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.cywhale.de/5-wichtige-sicherheitstips-fur-wordpress/
Rubrik: Webseiten; Typ: Sonstige_Literatur
http://security.magnus.de/viren-trojaner/artikel/sicherheit-step-by-step.html
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.pcpraxis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=5392&Itemid=50
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://www.pcpraxis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4892&Itemid=50
Rubrik: Betriebssysteme; Typ: Sonstige_Literatur
http://bueltge.de/wordpress-login-sicherheit-plugin/652/
Rubrik: Webseiten; Typ: Sonstige_Literatur

Gratis-Leitfaden Rechtssichere Internetseiten

Für den Webseitenbetreiber lauern viel zu viele rechtliche Fallstricke.

Der Gratisleitfaden „Rechtssichere Internetseiten“ bietet eine grundlegende Orientierung im Rechtsdschungel Internet. Grundwissen und Vorgaben für das sichere Betreiben von Webseiten werden anhand von Tipps, Checklisten und vielen Praxisbeispielen übersichtlich, verständlich und ausführlich erklärt. Insgesamt geht es auf den 23 Seiten nach aktuellem Stand der Rechtsprechung um die vier Bereiche

  • „Anforderungen an Impressum / Anbieterkennzeichnung“,
  • „Informationspflichten bei Online-Shops“,
  • „Vorgaben des Datenschutzes“ und
  • „Inhaltliche Rechtsverletzungen“.

Dazu gibt es Checklisten zur Überprüfung, Mustertexte für Impressum und Datenschutzerklärungen.

Herausgeber ist das Kompetenzzentrum elektronischer Geschäftsverkehr KEG Saar in Zusammenarbeit mit den Rechtsanwaltkanzleien Dury (Saarbrücken) sowie Kreienberg & Kuntz (Kaiserslautern). Gefördert wurde das Projekt durch das Bundeministerium für Wirtschaft und Technologie.


Das Wichtigste bei solchen Ratgebern ist der  Zeitpunkt des Erscheinens. Ein drei Jahre alter Ratgeber ist bei dem heutigen Stakkato an Gesetzesänderungen eher eine Haftungsfalle, als eine Hilfe. Daher dieser Tipp, denn das Skript ist auf dem Stand Juni 2011.



Zum Leitfaden als PDF-Download.

Montag, 29. August 2011

DoS-Attacken: Denial-of-Service-Angriffe überleben


Denial-of-Service-Attacken können die IT-Infrastruktur eines Unternehmens lahmlegen. Was steckt dahinter und wie können wir uns schützen?"Operation Payback", so nannten die Aktivisten ihre Angriffe auf Banken und Kreditkartenanstalten. Mit Hilfe einer Armee von Freiwilligen sollten die Server bis zum Zusammenbruch belastet werden, was teilweise auch gelang.

Solche  DoS-Attacken  sind nicht erst seit Wikileaks auf dem Vormarsch. Eine Studie des Anbieters Arbor Networks zeigte, dass  DoS-Attacken in 2010 um mehr als 100 Prozent angestiegen sind.

Zu diesem Thema habe ich einen brandaktuellen und ausführlichen Aufsatz von Moritz Jäger auf der "computerwoche" gefunden:



Inhalt und Direktlinks zu den einzelnen Kapiteln:

Sonntag, 28. August 2011

Computersicherheit: NIFIS warnt vor US-Clouds

Deutsche Unternehmen, die Datenbestände an US-amerikanische Cloud-Anbieter auslagern, laufen Gefahr, dass die Daten von den Ermittlungsbehörden der USA konfisziert werden. Auf dieses Gefährdungspotenzial weist die Nationale Initiative für Informations- und Internetsicherheit (NIFIS e.V.) in einer Pressemeldung vom 25. August 2011 hin.

US-Anbieter wie Apple, Google, IBM oder Microsoft unterliegen dem sog. „Patriot Act“, der US-amerikanischen Ermittlungsbehörden weitgehenden Zugriff auf alle Kundendaten erlaubt. Dies gilt ausdrücklich auch dann, wenn die Daten außerhalb des Territoriums der Vereinigten Staaten gespeichert werden.

„Wenn die US-Anbieter gerne auf ihre europäischen Rechenzentren hinweisen, dann ändert dies nichts daran, dass alle dort abgelegten Kundendaten im Zugriff der US-Behörden liegen. Ein solcher Zugriff verstößt eigentlich gegen europäisches Datenschutzrecht“, erklärt Rechtsanwalt Dr. Thomas Lapp, Vorsitzender der Nationalen Initiative für IT- und Internetsicherheit. Häufig wird die Datenübernahme durch die US-Behörden mit einer sog. Gag-Order versehen; das bedeutet, dass Apple, Google, IBM oder Microsoft den betroffenen deutschen Firmen nicht einmal Auskunft darüber geben dürfen, dass ihre Daten in den USA an die Behörden weitergereicht wurden.

„Vom Geschäftsführer oder Vorstand eines deutschen Unternehmens kann man erwarten, dass ihm diese Zusammenhänge klar sind, wenn er zulässt, dass Daten seiner Kunden an einen US-Cloudanbieter ausgelagert werden. Das heißt im Umkehrschluss, dass er dafür auch nach deutschem Recht im Zweifelsfall haftbar gemacht werden kann“, erläutert NIFIS-Chef Dr. Thomas Lapp. „Angesichts dieser Rechtslage ist möglicherweise die Auslagerung an einen deutschen Cloud-Anbieter sicherer“, gibt der Rechtsanwalt zu bedenken und ergänzt: „Grundlegende rechtliche Fragen hierzu müssen zwischen der EU und den USA noch geklärt werden und klare Vereinbarungen zu gemeinsamen Datenschutz-Prinzipien getroffen werden.“

NIFIS Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. ist eine neutrale Selbsthilfeorganisation, die die deutsche Wirtschaft im Kampf gegen die täglich wachsenden Bedrohungen aus dem Netz technisch, organisatorisch und rechtlich unterstützen möchte. Vornehmliches Ziel der Arbeit der unter dem Dach der NIFIS organisierten Gremien ist es, Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sowie den sicheren Transport von Daten in digitalen Netzwerken sicherzustellen. Dazu entwickelt die NIFIS seit ihrer Gründung im Jahr 2005 unterschiedliche Konzepte und setzt diese in pragmatische Lösungen um. Zu den Schwerpunkten der Tätigkeit zählen die aktive Kommunikation und die Bereitstellung von Handlungsempfehlungen und Dienstleistungen.

Weitere Informationen: NIFIS e.V., Weismüllerstraße 21, 60314 Frankfurt, Tel.: 069 40 80 93 70, Fax: 069 40 14 71 59, EMail: nifis@nifis.de, Web: www.nifis.de

Freitag, 26. August 2011

Werbung im RSS-Feed hat auch Nachteile

Geld-verdienen-Gurus und Affiliate-Partner vermittelten uns Webmaster, wir sollen auch noch im RSS-Feed Werbung einbauen, damit uns ja keine Verdienstmöglichkeit entgeht. Das hat aber Nachteile. Denn RSS-Feeds sind letztendlich deshalb so populär geworden, weil sie als Quasi-Nachrichtenticker in fremde Webseiten eingebunden werden können. Ein Beispiel sind die User-Archiv-Seiten, wo jeweils themenspezifische RSS-Feeds eingebunden sind.

Wenn da aber Werbund dazwischen ist, dann kommt der Feed-Aggregator durcheinander. Auf der Suche, warum plötzlich ein RSS-Feed von chip.de nicht angezeigt wird, fand ich die Ursache: Chip.de hat Werbung eingebunden. Reichen denn die 1000 Anzeigen in der Printausgabe und in der Online-Ausgabe nicht, muss da auch noch Werbung rein?



Zum Einen stört einfach diese Werbung bei der Wiedergabe , zum anderen vermurkst es den Quelltext so, dass das Einlesen komplett scheitert. Denn wenn mit CDATA gearbeitet wird, wird es einfach kompliziert. Vor allem das Abschneiden des contents auf die ersten paar Sätze kann nicht funktionieren, wenn da Formatierungen, Bilder oder Javascripte enthalten sind.

Na, egal. Es gibt wohl mehr Webmaster wie ich, die nicht die Zeit haben, am php-Script herumzubasteln, damit das Ganze wieder funktioniert. Vor allem, wenn ich nicht weiß, was sich der Anbieter als nächstes einfallen lassen wird.

Ich warf den Feed einfach raus. Leider - ich finde ihn sinnvoll und nützlich, aber was soll ich machen.


Etwas anderes gilt natürlich für Newsletterwerbung. Das ist Werbung durch sinnvoll und stört nicht.

Ein ähnliches Problem ergeben andere Elemente wie z.B. "Bookmark this" oder "Share This" hinter jedem Feed-Item. Hier ein Beispiel aus dem heise-security-Feed:


Jeder Feedbetreiber muss sich also überlegen, ob er eine Einbindung in anderen Webseiten will. Wenn ja, sollte der reine unformatierte Text ohne störende Elemente ausgegeben werden.

Donnerstag, 25. August 2011

LG Düsseldorf bestätigt einstweilige Verfügung in der heutigen mündlichen Verhandlung


Das Landgericht Düsseldorf bestätigte heute, am Donnerstag den 25. August 2011, die vorangegangene einstweilige Verfügung, wonach Samsungs Tablet-PC Galaxy in Deutschland nicht verkauft werden darf.

Heute fand die mündliche Verhandlung statt, die nach dem Rechtsmittel gegen die einstweilige Verfügung anberaumt war. Viele Beobachter glaubten, das Blatt könnte sich hier wenden, da mittlerweile Bilder von iPad-ähnlichen Geräten in Filmen wie Odysse 2001, Star Trek etc. kursieren, außerdem eines der Vergleichsbilder in der Antragsschrift die Größenverhältnisse falsch wiedergebe.


 Das Düsseldorfer Landgericht folgte der Argumentation des US-Konzerns, das koreanische Gerät verletze Rechte von Apple. Samsung war mit seiner Argumentation, es habe lange vor Apples iPad ähnlich aussehende Geräte gegeben, nicht erfolgreich.

Es sei Dringlichkeit geboten, es gebe einen übereinstimmenden Gesamteindruck der später erschienenen Galaxy-Tabs mit Apples iPad, erklärte die vorsitzende Richterin. Deshalb wurde die Entscheidung bestätigt.

Endgültig entschieden ist der Streit damit aber noch nicht, denn dies ist nach wie vor eine Dringlichkeitsentscheidung. In einem darauf folgenden Hauptsacheverfahren (was in diesem Fall ein normaler Unterlassungsklage-Prozess wäre) kann sich noch etwas anderes ergeben, z.B. aufgrund neuer Argumente oder Beweismittel.

Verwirrend für Beobachter war eine andere Entscheidung in Den Haag, gestern am Mittwoch, ebenfalls in einem Streit Apple gegen Samsung.


Dabei ging es diesmal um eine Patentverletzung (offenbar die Bilderanzeige-app betreffend). Das Bezirksgericht von Den Haag ein EU-weites Verkaufsverbot gegen Galaxy-Smartphones verhängt, das am 13. Oktober in Kraft treten soll. Dabei sind angeblich auch das alte Galaxy Tab 7 Zoll und das Samsung Smartphone Galaxy S betroffen.

Allerding, sieht sich Samsung als Sieger des Rechtsstreits.  Denn Samsung muss im Prinzip nur eine App verändern, um seine Geräte weiter anbieten zu dürfen. Wie die niederländische Webseite "Webwerled" berichtet, verhängten die Richter das Verkaufsverbot für Galaxy-Smartphones, weil die auf dem Smartphones installierte Android-App ein Apple-Patent zur Navigation durch Galerien verletzt. Betroffen seien die Android-Versionen 2.2 und 2.3 ("Froyo" und "Gingerbread"). Die Galaxy-Tablets, auf denen das Betriebssystem Android 3.1 installiert ist, seien  von dem Verbot überhaupt nicht betroffen.
Laut Onlinemeldung des  Nachrichtensender n-tv könne Samsung  das Verkaufsverbot mit einem schlichten Update vermeiden. "Wir haben sieben Wochen Zeit, mehr als wir benötigen", wird Samsung-Anwalt Bas Berghuis zitiert


Links


Auch hier wieder wurde in den Medien schlampig gearbeitet und das Verfahren mit Patentstreitigkeiten vermischt. Das ist bei der Lektüre der nachfolgenden Links zu beachten.

Deutsches Gericht gibt Apple recht
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,782389,00.html


Chip.de
http://www.chip.de/news/Verwirrung-um-Galaxy-Tab-Verbot-bestaetigt_51184319.html

Gericht bestätigt Verbot von Galaxy Tab
http://www.stern.de/digital/telefon/patentkrieg-zwischen-samsung-und-apple-gericht-bestaetigt-verbot-von-galaxy-tab-1720459.html

Galaxy darf in Deutschland weiter nicht verkauft werden
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/applesamsung110.html

Weitere Artikel der tagesschau:

Donnerstag, 18. August 2011

Security: Die sic VulDB

Wenn Sie mal sehen wollen, was für Sicherheitslücken in den letzten Jahren bei gängiger Software oder Betriebssystemen sowie bei PHP-Skripten registriert wirid, dann können Sie sich eine Übersicht auf den Webseiten der Firma Scip AG ansehen. Diese führt u. a. das Security-Projekt "VulDB":

Die Abteilung Auditing führt seit 2003 eine umfassende Verwundbarkeitsdatenbank in deutscher Sprache. Einfach verständlich werden dort beständig die jüngst publizierten Schwachstellen diskutiert, bewertet und mit einem Expertenkommentar versehen. Unsere Kunden und Partner können damit auf einen grundlegenden Teil unseres Knowhows bezüglich Sicherheitslücken zugreifen.

Das zeigt, wie wichtig ständig Updates bei allen Programmen und Skripten sind!

Mittwoch, 17. August 2011

Mail-Anhang: Neue Variante des ZeuS-Trojaners im Umlauf

Bonn, 30.06.2011/ Update 01.07.2011

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist darauf hin, dass derzeit in großem Umfang Spam-Mails zur Verbreitung einer neuen Variante des Online-Banking-Trojaners "ZeuS" versendet werden.


Die in nahezu fehlerfreiem Deutsch verfassten E-Mails sollen den Empfänger dazu verleiten, einen in der E-Mail enthaltenen Link anzuklicken. Über den Link wird eine Datei mit Namen "Konto055.zip" aus dem Internet heruntergeladen, welche den ZeuS-Trojaner enthält.

Die Betreffzeilen der Spam-Mails lauten unter anderem:

  • "Werkzeuge 425-736",
  • "Die Zahlung 785-774" oder einfach nur
  • "Antwort".

BSI weist auf massenhafte Kompromittierung von Online-Shops hin: veraltete osCommerce-Shops verbreiten Schadprogramme

Bonn, 15. August 2011

Beobachtungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zufolge nutzen Angreifer derzeit verstärkt mehrere Sicherheitslücken in veralteten Versionen des Online-Shop-Systems "osCommerce" aus, um auf diesem System basierende Web-Präsenzen zu manipulieren. Die Angreifer fügen unter Ausnutzung der Sicherheitslücken schädlichen Code auf dem Shop-Server ein, welcher auf so genannte "Drive-by-Exploits" verweist. Beim Besuch eines so manipulierten Online-Shops wird automatisiert versucht, verschiedene Schwachstellen im Web-Browser, im Betriebssystem oder anderer auf dem PC des Besuchers der Webseite installierter Anwendungssoftware auszunutzen, um unbemerkt ein Schadprogramm auf dem PC des Nutzers zu installieren.

Sonntag, 14. August 2011

Professionelle Video-Software "Lightworks" jetzt Open Source

Lightworks von EditShare ist ein professionelles "nicht-lineares" Videoschnittsystem für Kinofilme und Fernsehproduktionen. Lightworks ist einer der Pioniere für computerbasierenden Filmschnitt und wird bereits seit 1989 entwickelt. Zahlreiche international bekannte und oskarpreisgekrönte Spielfilme, unter anderem Mission Impossible, Pulp Fiction, Braveheart oder Batman wurden auf Lightworks geschnitten. Sogar das System selber wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Oscar und dem Emmy.



Donnerstag, 11. August 2011

Apple versus Galaxy Tab - die einstweilige Verfügung

Apple hat eine einstweilige Verfügung (e.V.) gegen den Verkauf des Galaxy Tab 10.1 bewirkt. Um den Vorgang näher beurteilen zu können, muss man sich den Inhalt der e.V. selbst ansehen. Denn die Wiedergabe in den Medien war, zumindest bisher, mangelhaft.

Den vollen Wortlaut des Antrags auf die einstweiligen Verfügung von Apple findet man z.B. auf folgender Seite  (wobei wir den Beitrag nachfolgend eingebunden haben).
10-08-04 Apple Motion for EU-Wide Prel Inj Galaxy Tab 10.1

Neue _com_de domains? Eine kritische Untersuchung

"Tausende von neuen Stichwort-Domain-Namen ab sofort in Deutschland erhältlich" - so  lautet die Pressemitteilung von www.com.de. Tausende von neuen erstklassigen Domain-Namen, die mit Deutschlands neuer Erweiterung ".COM.DE [http://com.de/index-de.php ]" enden, seien in der heute (beginnenden Landrush-Phase erhältlich, darunter:
  • wertvolle Stichworte und beliebte Suchbegriffe - wie etwa   musik.com.de und chat.com.de
  • geographische Domains - deutschland.com.de, Hollywood.com.de und  jeder Ortsname in Deutschland und der gesamten Welt!
  • Domains mit nur ein oder zwei Buchstaben - wie x.com.de und  be.com.de
  • Domains mit deutschenSonderzeichen- wie diät.com.de oder  grubetakarten.com.de 
Was ist davon zu halten? Ich habe das Ganze kritisch durchleuchtet.


Apple erwirkt einstweilige Verfügung gegen die Markteinführung von Galaxy Tab 10.1

Apple hat vor dem LG Düsseldorf eine einstweilige Verfügung gegen Samsung erlangt. Demnach darf Samsung das neue Tablet "Galaxy Tab 10.1", das in diesen Tagen in Deutschland seinen verkaufsstart hat, nicht mehr innerhalb der EG vertreiben. Das bisherige Tablet Galaxy Tab mit 7 Zoll Monitor (Produktname Galaxy Tab P1000) bleibt unberührt.

Der Text des Antrags zur einstweiligen Verfügung ist mittlerweile online einsehbar. Ob das Gericht allen Argumenten in der Antragschrift gefolgt ist oder nicht, lässt sich nicht feststellen, da die einstweilige Verfügung gem. Pressemitteilung des Landgerichtes keine Begründung enthält. Dies ist bei Eilverfügungen üblich.

Die Meldung hat hohe Wellen geschlagen und emotionale User-Kommentare hervorgerufen. Sogar Apple-symathisierende Blogger haben sich erschreckt zu Wertungen und Schlussfolgerungen hinreißen lassen. Allerdings basieren, bei näherem Hinsehen, alle Reaktionen auf falsch formulierte und schlecht erklärte Pressemeldungen, die voneinander abgeschrieben werden. Eine der ganz wenigen sachlichen und korrekten Darstellungen fand ich auf internet-law.de von Rechtsanwalt Thomas Stadler. (Nachtrag 25.08.2011: Bis heute verfolge ich die Meldungen auf allen großen Portalen und Zeitungen. Fünfundneunzig Prozent der Meldungen enthalten gravierende Fehler, auf denen wiederum Wertungen und Vermutungen basieren.)


Deshalb folgende Klarstellungen:


Es geht definitiv NICHT um Patentstreitigkeiten. Jede Verwendung des Wortes "Patentstreit" ist fehlerhaft.

Es handelt sich auch nicht um einen Bestandteil einer Patentprozesswelle oder um die Spitze von Patentstreitigkeiten. Denn der Vorgang hat, ausweislich der Antragschrift, eine eigenständige Vorgeschichte.

Der Antrag richtet sich gegen die Nachahmung des Designs und bewegt sich auf dem Bereich des Wettbewerbsrechts. Bei dem neuen Tablet mit 10 Zoll Bildschirm hat Samsung die Details nochmals in Richtung iPad abgeändert, z.B. durch einen silbernen Rand (das das 7-Zoll-Tablet nicht hat).
Apple stört sich daran, dass das iPad immer mehr nachgeahmt wird und keine eigenständige Designentwicklung stattfindet. Entsprechend hatte Apple schon vor Monaten mit Samsung Kontakt aufgenommen und gegen das anstehende Produktdesign protestiert. Samsung blieb bei seinen Plänen unbeirrt.

Um einen Verkaufsstopp zu erreichen, stützt sich der Antrag juristisch auf zwei Punkte:

  •  gerügt wird ein Verstoß gegen das Geschmacksmuster-Recht, denn Apple hatte bereits in 2004 das für die Entwicklung des iPad realisierte Design schützen lassen. Dieses "Geschmacksmuster" wurde nie von jemand angegriffen
  • gerügt wird ferner hilfsweise ein Verstoß gegen das UWG (Unlauterer-Wettbewerbs-Gesetz), das u.a. eine systematische Nachahmung von sehr bekannten und anerkannten Produkten verbietet. Die dazu existierende Rechtsprechung nennt diese Fallgruppe des unlauteren Wettbewerbs "sklavische Nachahmung". Der Begriff ist also keine Wertung oder Erfindung der Anwälte.

Ein Geschmacksmuster ist ein eingetragenes gewerbliches Schutzrecht durch das ganz konkret die äußere Erscheinungsform eines Gegenstands (Produkts) geschützt wird. Bei einem Patent dagegen geht es um technische Erfindungen.



Falsch interpretiert wird der Antrag bezüglich der Designelemente: Apple will nicht verbieten, dass andere Anbieter auch eine rechteckige, an den Ecken abgerundete Form verwenden. Die Antragschrift wiederholt nur die Formulierungen, die bei Eintragung des Geschmacksmusters im Jahre 2004 verwendet wurden. Dabei müssen neben der  Zeichnung auch eine Beschreibung in Textform verwendet werden. Dazu wurde, wie in solchen Fällen üblich, eine Liste beschreibender Designelemente erstellt, unter anderem auch die runden Ecken und die rechteckige Form. Die einzelnen Punkte der Liste sind dabei nur Teil des Ganzen und sind nicht etwa gesondert geschützt. Diese eingetragene Textformulierung und die Zeichnungen mussten im Antrag wiederholt werden, auch wenn das komisch klingt.

Falsch ist dementsprechend auch die Behauptung, dass Apple jetzt keine Konkurrenz mehr auf dem iPad-Markt will. Dann hätte es auch gegen das bisher vertriebene  Galaxy Tab P1000 und gegen andere Tablets vorgehen müssen. Auch entspricht das nicht der Begründung, die offenbar kaum jemand lesen will.

Die Antragschrift macht klar, dass es hier um Details geht. Der Autor besitzt ein Galaxy Tab, und zwar das P1000 mit 7 Zoll. Es  ist dem iPad schon sehr stark nachempfunden, wenn man die vielen kleinen Details zusammen nimmt. Es ist eben NICHT so, wie viele Kommentatoren meinen, dass ein Tablet  so aussehen müsse. Es gab vor der Einführung des iPad zahlreiche Tabs mit verschiedenen Designelementen, ob es nun metallene Einfassungen sind, nicht zentrierte Displays, die Bedienknöpfe, die Gesamtfarbe usw. Die Anwälte von Apple haben in den (leider nicht veröffentlichten) Anlagen zur Antragschrift Bilder beigelegt, die beweisen, dass Tablet durchaus anders aussehen können und bis zur Einführung des iPad auch ausgesehen haben.

Erst danach  wurde das Design in den Feinheiten nachgeahmt. Schon das Galaxy Tab P1000 ist schon sehr stark verwechslungsfähig mit dem iPad, und wer sich damit beschäftigt merkt schnell, dass das auch gewollt ist. Die hier umstrittene 10-Zoll-Variante hätte sogar noch zusätzlich einen Metallrahmen, und sieht somit dem iPad noch ähnlicher.

Apple habe über 600 Millionen Euro für die Werbekampagne ausgegeben, mit denen das iPad-Tablet erst so richtig bekannt wurde, schreiben die Anwälte. Es ist in der Wirtschaft aus Kostengründen durchaus üblich, sich an solche bekannten Vorbilder anzulehnen, statt ein eigenes, typisches Design aufzubauen, weshalb es auch schon set Jahrzehnten die Rechtsprechung zur Fallgruppe der "sklavischen Nachahmung" kommt. Die Antragschrift zufolge hatte Apple in den vorgerichtlichen Kontakten Samsung aufgefordert, eigenständige Designelemente zu entwickeln, was durchaus möglich ist.

Ich persönlich bin überzeugter Besitzer eines Galaxy Tab 7 Zoll, das k
ich mit keinem iPad tauschen würde, gleichzeitig überzeugter Benutzer eines Apple Mac Pro Desktops, das ich  ebenfalls nicht vermissen möchte. Ich verfolge den Streit leidenschaftslos und neutral. Was mich erschüttert ist die völlig verzerrte und emotionalisierte Darstellung in den Medien. Prozesse dieser Art, darauf weist der Kollege Stadler in seinem o.g. Artikel zu recht hin, sind etwas ganz alltägliches zwischen den Unternehmern und werden nur selten bekannt. Und wer betriebswirtschaftliche Kenntnisse hat, weiß, wieviel Geld in der Entwicklung eines einheitlichen Designs und den Marketingkosten hierfür steckt. Ich weiß nicht, ob die Begründung einer endgültigen Prüfung standhält - vielleicht ist der Gebrauchsmusterschutz nicht ausreichend genug definiert worden, und die hilfsweise vorgebrachte wettbewerbswidrige Nachahmung ist aus Sicht der Richter doch nicht stark genug - hier gibt es strenge Kriterien in der Rechtsprechung. Dann soll es so sein - das ist das Risiko, dessen sich Apple sicherlich bewusst waren, als sie den Antrag stellten. Das Risiko besteht darin, dass im Falle einer Meinungsänderung durch das Gericht riesige Schadenersatzbeträge an Samsung zu zahlen wären.


Dass Die Verwechslungsgefahr besteht, kann ich allerdings persönlich bestätigen. Ich werde laufend angesprochen "Ist das so ein iPad-Dignsda?" (das Dingsda gehört typischerweise dazu, weil die Leute nicht ganz sicher sind über die Unterschiede von iPod, iPhone, iPad und Tablets).  Ich muss dann immer erklären, dass es so was wie ein iPad ist, aber von einem anderen Hersteller. Und dass es für meine Zwecke besser ist. Ich bin nämlich durchaus stolz auf das Galaxy Tab, und möchte gar nicht, dass es mit dem iPad verwechselt wird. Aber die Masse hat noch nichts gehört davon, dass es ein Galaxy Tab gibt, das dem iPad entspricht. Aber mit dem iPad verbindet es grobe Vorstellungen, damit können die Leute etwas anfangen. Aus Verkäufersicht bzw. Herstellersicht ist also die Anlehnung an dieses bekannte Produkt besser.

Nachdem aber Samsung vorgewarnt war und auch wusste, dass es ein eingetragenes Geschmacksmuster gibt, das offenbar nie angefochten wurde, verstehe ich das riskante Vorgehen der Koreaner nicht.

Er sieht den Streit emotionslos.


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