Sonntag, 14. August 2011

Professionelle Video-Software "Lightworks" jetzt Open Source

Lightworks von EditShare ist ein professionelles "nicht-lineares" Videoschnittsystem für Kinofilme und Fernsehproduktionen. Lightworks ist einer der Pioniere für computerbasierenden Filmschnitt und wird bereits seit 1989 entwickelt. Zahlreiche international bekannte und oskarpreisgekrönte Spielfilme, unter anderem Mission Impossible, Pulp Fiction, Braveheart oder Batman wurden auf Lightworks geschnitten. Sogar das System selber wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Oscar und dem Emmy.





Seit Dezember 2010  kann sie als Public Beta über die Projektseite www.lightworksbeta.com heruntergeladen werden – lediglich eine Registrierung ist erforderlich. Derzeit liegt nur die PC-Version vor. Versionen für OSX und Linux sind für 2011 geplant. Die Meldung hat auch im Bereich Schule und Bildung (Medienpädagogik) hohe Wellen geschlagen, da in diesem Bereich kostenlose Software wichtig ist.

Die Strategie von EditShar ist: man will den Markt mit einer offenen Schnittstelle für Entwickler erobern. Nach der Ankündigung im April 2010, das Grundprogramm Lightworks als Open Source zu veröffentlichen, gab es über die Auswirkungen hiervon in der TV- und Filmbranche viele Diskussionen. Insbesondere war fraglich, wie der Inhaber EditShare Zugriffsmodule für Fremdherstellerformate (wie beispielsweise von RED oder Sony) als Open Source anbieten könnte. Im September 2010 wurde dies klargestellt: Lightworks selber wird inklusive der freien Formate zwar Open Source, aber die die Unterstützung für Herstellerformate muss in Form von proprietären Erweiterungen auf einem elektronischen Marktplatz eingekauft werden.

Weiterhin kündigte der Hersteller EditShare an, die stereoskopische 3D-Funktion und die Vernetzung von Arbeitsgruppen, die gleichzeitig an dem gleichen Projekt arbeiten, nur als kostenpflichtige proprietäre Erweiterungen anzubieten.

Über einen von EditShare angebotenen, zwar nicht exklusiven, aber zentralen Marktplatz sollen nicht nur die proprietären Zugriffsmodule für Fremdhersteller-Dateiformate, die 3D- und Vernetzungsfähigkeit verkauft werden, sondern auch zukünftige proprietäre Erweiterungen von Dritten.  EditShare behält hier einen Anteil Provision ein, übernimmt im Gegenzug allerdings auch die komplette Abrechnung und den Vertrieb, was kleinere, finanzschwächere und nicht international aufgestellte Anbieter und Entwickler in die Lage versetzen soll, größere Stückzahlen an internationale Kundschaft zu vertreiben.

Lightworks begann 1989 als pures Schnittsystem und wurde in den 2000ern dann auch im Effektbereich massiv ausgebaut, und bietet heute neben den reinen Schnittfunktionen auch zahlreiche Effekte sowie Finishing-Funktionen

Gefunden habe ich den Hinweis bei medienpaedagogik-praxis.de und page-online.de.
http://www.medienpaedagogik-praxis.de/....
Artikel auf page-online.de

Nachfolgend übernehme ich mittels Guttenbergtastatur den Originaltext aus Wikipedia zu Lightworks (Stand Mitte August 2011):


Geschichte

Die Entwicklung von Lightworks begann um 1988/1989 in England. Das Design der Software wurde von Cuttern entworfen und von Programmierern umgesetzt. Dieser Ansatz unterschied das Schnittsystem von anderen Pionieren des nonlinearen Videoschnittes wie Adobe oder Avid, welche damals weitgehend von Programmierern und Technikern entworfen wurden, und resultierte unter anderem darin, dass das Bedienkonzept von Lightworks sich bis heute stärker bei den klassischen Filmschnittmethoden wie dem Steenbeck-Schneidetisch anlehnt, als denn bei computertypischen Methoden wie Dateidialoge. Von Anfang an unterstützte das System auch speziell entworfene Hardwarecontroller und Bedienfelder, welche klassischen Bedienpulten von Schnitttischen und Fernsehmischern nachempfunden sind und somit im Vergleich zur alleinigen Nutzung von Maus und Tastatur die Arbeit mit dem System beschleunigen. Diese Ergänzungen sind jedoch bis heute optional.

In den 1990er Jahren fand das System schnell Verbreitung, insbesondere bei der Produktion von amerikanischen und englischen Spielfilmen mit sehr hohen Etats. Durch zahlreiche Aspekte, darunter dem sehr hohen Kaufpreis, hatte Lightworks außerhalb von Hollywood und der Kinoproduktion jedoch erheblich weniger Verbreitung als die erfolgreichsten Mitanbieter, die ihre Produkte sehr viel stärker auf den technisch erheblich weniger anspruchsvollen und zugleich größeren TV-Markt fokussierten.

1994 wurde Lightworks von Tektronix erworben, einem Anbieter von ebenfalls sehr hochpreisigen Video- und Filmprodukten. 1999, nachdem der NLE-Markt immer größer wurde, kaufte das Management von Lightworks die Rechte an der Software Tektonix wieder ab, und Lightworks firmierte erneut eigenständig als Lightworks inc. Es folgten Kooperation, Vertrieb und Verkauf unter anderem an Fairlight, jedoch blieben die meisten Nutzer von Lightworks stets weiterhin größtenteils in der "high-end" Nische der Spielfilmproduktion, weitgehend für Kino - obgleich konstant die Funktionalität für TV-Produktion erweitert wurde.

2009 kaufte die amerikanische Firma EditShare, deren Produkte sich sehr stark auf Vernetzung für Schnittsysteme aller Hersteller für TV wie Kino ausrichten, Lightworks.

Im April 2010 wurde angekündigt, dass die Freigabe von Lightworks als Open Source beabsichtigt sei - als einziges professionelles Schnitt- und Effektsystem. Für die TV- und Kinopostproduktionsbranche wäre dies ein Novum, da anders als beispielsweise für Bürosoftware (Open Office), Betriebssysteme (Linux) oder Mediaplayer (VLC media player) bis dahin keine leistungsfähigen Schnittsysteme mit Zugriff auf den Sourcecode existierten.

Seit April 2010 befindet sich Lightworks in der halboffenen Betatestphase, deren Ende für den 29 November 2010 angesetzt ist. In diesem Zeitraum registrierten sich rund 1.700 Entwickler (Firmen und Einzelpersonen) und über 25.000 Anwender.
Bedienung

Lightworks kann mit Tastatur und Maus bedient werden, professionelle Anwender benutzen oft eine Tastatur mit farbigen Tasten. Die interne Datenbank ist darauf ausgerichtet, dass auch bei extrem großen Projekten ein schnelles und sicheres Arbeiten möglich ist. Für den Einsatz in Arbeitsgruppen wie beispielsweise in TV-Sendern stehen Netzwerk-Lösungen zur Verfügung, die es ermöglichen, auf Bild- und Tonmaterial, Schnitte und Effekte gleichzeitig auch von mehreren Schnittplätzen aus zuzugreifen - diese Teamworkfunktionen allerdings sind nicht opensource.

Um Cutter, die Lightworks noch nicht nutzten, schnell effektives Arbeiten zu ermöglichen, kann die Tastaturbelegung wie bei den weitverbreiteten Softwares von "Avid" und "FCP" geschaltet werden.

Sehr erfolgreiche Cutter, wie Thelma Schoonmaker, die mit Lightworks den Oscar für besten Schnitt gewann und viele von Martin Scorseses Filmen schnitt, oder Chris Gill, zu dessen Schnittarbeiten "28 Weeks later" zählt, stellen immer wieder öffentlich die Vorteile heraus, die sie zum Einsatz von Lightworks bewegt haben.[2][3]
Geplante Geschäftsmodelle der geplanten Open-Source-Version
Verkauf von Closed-Source-Erweiterungen

Nach der Ankündigung im April 2010, das Grundprogramm Lightworks als Open Source zu veröffentlichen, gab es über die Auswirkungen hiervon in der TV- und Filmbranche viele Diskussionen. Insbesondere war fraglich, wie der Inhaber EditShare Zugriffsmodule für Fremdherstellerformate (wie beispielsweise von RED oder Sony) als Open Source anbieten könnte. Im September 2010 wurde dies klargestellt: Lightworks selber wird inklusive der freien Formate zwar Open Source, aber die die Unterstützung für Herstellerformate muss in Form von proprietären Erweiterungen auf einem elektronischen Marktplatz eingekauft werden.

Weiterhin kündigte der Hersteller EditShare an, die stereoskopische 3D-Funktion und die Vernetzung von Arbeitsgruppen, die gleichzeitig an dem gleichen Projekt arbeiten, nur als kostenpflichtige proprietäre Erweiterungen anzubieten.

Über einen von EditShare angebotenen, zwar nicht exklusiven, aber zentralen Marktplatz sollen nicht nur die proprietären Zugriffsmodule für Fremdhersteller-Dateiformate, die 3D- und Vernetzungsfähigkeit verkauft werden, sondern auch zukünftige proprietäre Erweiterungen von Dritten.[4] EditShare behält hier einen Anteil Provision ein, übernimmt im Gegenzug allerdings auch die komplette Abrechnung und den Vertrieb, was kleinere, finanzschwächere und nicht international aufgestellte Anbieter und Entwickler in die Lage versetzen soll, größere Stückzahlen an internationale Kundschaft zu vertreiben.
Verkauf von zusätzlicher Hardware

Neben dem Verkauf von proprietären Erweiterungen sieht der Geschäftsführer der Inhaberfirma EditShare, Andy Liebman, auch eine weitere Verdienstmöglichkeit darin, Hardwarecontroller zu verkaufen. In einem Internet-Videointerview mit film-tv-video.de äußerte er sich hierzu ausführlicher.[5]
Funktionen

Lightworks bietet Cuttern (und nach einer eventuellen Freigabe als Open-Source-Projekt auch Programmierern) eine sehr umfangreiche Funktionalität, deren Umfang zur Spitzenklasse der NLE-Schnittplätze gehört.[6]
Relevante Funktionen
Schnitt

    Auflösungs-, Format- und Codec-unabhängiger Schnitt,
    Bildfrequenzen: 23.976, 24, 25, 29.97, 30, 50, 60 und freie fps, 2D und 3D
    Multikameraschnitt mit beliebig vielen Kameraquellen
    Ton- und Schnittsynchronverwaltung mit Resynchronisierungfunktionen
    Matchframes für Masterclips, Subclips und Subclipmasterclips

Trimming
Lightworks Trimming Funktion

    Ripple, Roll, Slip and slide, Lift und ripple, Asymmetrisches multitrack trimming
    JKL trimming, auch dynamisch
    Trimmen über Trimfenster und in der Timeline
    Trimmen über Tastatur, Maus, Numerisch und Controller
    Lücken finden und schließen

Film- und Kinofunktionen

Das Bearbeiten von Bildern und Tönen, die mittels digitalen Kinokameras oder mit 35mm und 70mm Filmkameras zur Aufführung im Kino aufgezeichnet werden, erfordert sehr spezifische Werkzeuge. Insbesondere im Kopierwerk abgetastete Filmmaterialien und per RAW gedrehte Quellen bedürfen für Datei- und Video-basierenden Schnitt atypische Funktionalität. Da Lightworks traditionell in diesem Segment schwerpunktmässig genutzt wird, werden hierzu ungewöhnlich umfassende Werkzeuge von der Software geboten, unter anderem:

    Direkter Import von 35mm Filmscans (DPX) und REDraw, mit der Unterstützung von 35mm 3-perf, 35mm 4-perf, 16mm-20 und gemischten Filmformate
    Änderungslisten, Timecode und Keycode, auch in der gleichen Liste
    Frames, Keycode, Ink, Filmdata und Fuß-anzeige, für Bild und Ton, und deren Anzeige als Videooverlay
    ALE, FLX, und CSV für EDL, auch 24fps
    Output Cut liste, Change liste, Optical liste, Pull liste, Dupe liste, Audio EDL

Effekte

Klassische Schnittplätze wurden und werden oft "nur" zum Schneiden von Inhalten genutzt. Auch heute wird bei vielen Schnittsystemen andere Software hinzugezogen, um Effekte zu erstellen. Jedoch verstärkt sich seit dem Ende der 1990er Jahre der Trend, das insbesondere für anspruchsvollere Formate, wie beispielsweise Werbung, Spielfilm oder hochwertige Imagefilme, Cutter viele Effekte parallel des Masters im Schnitt zusätzlich alle Effekte endgefertigt werden, wird im Branchenjargon der Film- und TV-Produktion dann typischerweise nicht von "Schnitt", sondern anstelle dessen von "On-Line" und "Finishing" gesprochen. Die Grenzen sind hierbei oft recht fließend: Verschiedene Hersteller positionieren ihre Produkte entweder als Schnitt- oder als Finishingsystem, indem Sie bei der gleichen Software Funktionalität reduzieren. Als ein typisches Beispiel hierfür sei stellvertretend der Hersteller Avid aufgeführt, der die gleiche Software als Finishingsystem namens "Symphony" und mit leicht reduzierter Funktionalität "nur" als Schnittsystem Media Composer vermarktet. Lightworks begann 1989 als pures Schnittsystem und wurde in den 2000ern dann auch im Effektbereich massiv ausgebaut, und bietet heute für Effekte zahlreiche Finishing-Funktionen, wie

    Schlüsselbildeditor
    Echtzeiteffekte in SD, HD und 2K (Film)
    Kopieren und Einfügen für Effekte und Attribute auf einzelne oder mehrere Clips
    Alphakanal, auch für Blenden
    Transfermodi in der Zeitleiste
    Unterstützung von Plugins (unter anderem Adobe)
    Globale und lokale Effekte und Blenden
    Speed Tool für Varispeeds
    Knotenpunkt-basierendes Effekt- und Ebenenwerkzeug
    Bezierkurven, mit editierbaren Pfaden und Kurven
    Umfassende 2D und 3D-DVE
    SafeArea für Positionierung und Titel, auch SD/HD kombiniert

Dedizierte VFX-Systeme, wie Combustion oder Nuke bieten noch mehr Funktionalität als Finishingsysteme wie Avid DS, Autodesk Smoke oder Lightworks, können jedoch nicht in Echtzeit schneiden. Die Finishingsysteme sind darauf ausgerichtet, die "typischen" Anforderungen möglichst schnell in hoher Güte zu erfüllen, dedizierte VFX-Systeme hingegen sind typischerweise auf maximale Komplexität und Funktionalität ausgerichtet und Echtzeitfähigkeit und Bearbeitungsgeschwindigkeit sind nachrangig.
Farbkorrektur

Neben den Effekten ist ein weiterer Schritt bei der Herstellung von Mastern die Farbkorrektur, welche sowohl technisch wie auch kreativ genutzt wird. Lightworks bietet hierzu die klassischen hochwertigen Funktionen, wie Primäre Echtzeitfarbkorrektur mit Schatten-, Mitten-, Spitzen-Trennung und Sekundäre Echtzeitfarbkorrektur. Alle Finishingsysteme erreichen jedoch nicht ganz die Leistungsfähigkeit dedizierter Digital Intermediate Farbkorrektursysteme. Neben zahlreichen Farbfiltern ist für die Herstellung von TV-Sendemastern auch ein spezieller Filter zur Sicherung von sendefähigen Farben und Helligkeiten im Funktionsumfang.
Werkzeuge und externe Geräte

Um einen Schnittplatz zur Herstellung von technisch korrekten und sendefähigen Mastern zu befähigen, wurden ursprünglich externe Zusatzgeräte benötigt, wie beispielsweise Bildmesstechnik. Viele von diesen werden in jüngerer Zeit durch die gewachsene Leistung der Computertechnik nicht mehr extern, sondern durch die Software selber intern realisiert. Auch Verbesserungen der Ergonomie und somit der Arbeitsgeschwindigkeit wie beispielsweise im Tonbereich werden zunehmend voll- oder teil-computerisiert betrieben, so bspw. Mischpult und Jog-Shuttle.

    Echtzeit Vektorskop und Waveformmonitor mit Messtechnikpräzision
    Aussteurungsanzeigen für alle Kanäle
    Multitrack und Echtzeit Mischpult in Soft und Hardware, mit Bus-routing, Submixes, Verwaltung mehrerer Mischungen und Automatisierung optionaler externer Mischpulte.
    Voice Over für Tonaufnahme mittels Mikrophon direkt in die Timeline
    Optionaler Jog-Shuttle Hardwarecontroller für den Schnitt

Ton

    Audio ist teilbildgenau (1/100tel Frame)
    Audiomischung in Echtzeit
    16-Kanal-Eingänge und 16-Kanal-Ausgänge
    OMF-Unterstützung, mit Pegel und Panorama
    Echtzeit-Tonnormalisierung
    Mischpult auf dem Bildschirm und/oder angeschlossenes externes Mischpult mit Faderautomatisierung
    Schlüsselbildunterstützung mit Zusatzfunktionen wie Schlüsselbildreduktion
    Echtzeit-Tonfilter und Effekte
    Gemischte Bitraten und Samplingfrequenzen auf Zeitleisten
    Aussteuerungsanzeigen für alle Kanäle
    Panorama, Mute und Solo
    Anzeige der Audiowellenformen

Programm

    Echtzeit SD, HD, und 2K Playback (benötigt ggf. zusätzliche Hardware von Herstellern wie Blackmagic oder Aja)
    Mehrere Zeitleisten gleichzeitig benutzbar
    Optional unbegrenztes Undo
    Unbegrenzte Bild- und Effektspuren
    Komplette Unicode-Unterstützung
    Kein Laden/Speichern, alle Änderungen werden unmittelbar in der Datenbank gespeichert
    Benutzerdefinierbare Tastaturbelegung und Schnittstellenbelegung, mit Voreinstellungen für Avid- und FCP-Tastaturbelegung

Medienverwaltung

Für einfache Schnittaufgaben ist die Medienverwaltung eine eher unwichtige Funktionalität. Um so größer, länger und umfassender Schnittprojekte werden, desto wichtiger wird diese jedoch. Da die Wurzeln der Lightworks-Software in der Verwendung für Spielfilmproduktionen liegen, werden von dem System sehr umfassende Datenbank und Medienverwaltungsfunktionen geboten, u.A.

    Medienverwaltung für verschieben, kopieren und konsolidieren von Medien auf Schnitt und Projektbasis
    Umfassende Suche, Sortierung und Manipulation der Projektdatenbank
    Master- und Subclips, auch über mehrere Projekte und Schnitte
    Neuverbinden von Mediendateien
    EDL import für Batchcapture und Metadatenaustausch
    Batch-export
    vernetztes Arbeiten an mehreren Stationen

Unterstützung externer Programme und Plugins

Zur Erstellung von komplexen VFX und Titeln oder schlicht auch zur Arbeitsteilung zwischen mehreren Personen bietet das System Integration respektive Schnittstellen zu externen Programmen, darunter:

    Inscriber Titlemotion, ein Titelgenerator
    BorisFX, eine Sammlung von Effekten
    Combustion, eine VFX-Software
    After Effects, eine Compositing und Animationssoftware
    Adobe Plugins
    Digital Fusion, eine VFX-Software
    Sapphire, eine leistungsfähige Sammlung von Filtern und Effekten

Formate und Ein/Ausgabe

In den späten 80er Jahren gab es vergleichsweise wenig Formate, die zur Herstellung von Schnitten genutzt wurden: typischerweise wurde über 90 % aller Schnitte über das Format BetacamSP oder direkt per Film realisiert. Im Laufe der folgenden 3 Jahrzehnte hingegen entstand eine Vielzahl an unterschiedlichen Formaten, von denen viele obendrein herstellerspezifisch sind. Das Lightworks-System unterstützt viele davon, und auch mittels unterschiedlicher Ein- und Ausgabemethoden (wie Band, Datei, HD-SDI Schnittstellen). Verfügbar sind beispielsweise

    Uncompressed 10-bit und 8-bit HD und SD (4:2:2 YUV) mit geeigneter Karte, HD-SDI und SDI i/o
    Avid DNxHD (220, 185, 145, 120, 45, 36)
    Apple ProRes (abspielen)
    RED R3D
    Natives DV, inkl. HDV, DV, DVCAM, DVCPRO, DVCPRO 50, und DVCPRO HD, inkl. 1080i 50/60, 1080p 24/25/30, 720p 24/25/30/50/60
    Natives AVC-Intra Wiedergabe für AVC-Intra 100 und 50 bei 1080p 24/25/30, 1080i 50/60, 720p 24/25/30/50/60
    XDCAM (PRO422, EX, HD, Sony und JVC), 50, 25, 18, 35Mbit, und je nach Format 1080p 24/25/30, 1080i 50/60, 720p 24/25/30/50/60
    IMX Wiedergabe (30, 40, und 50 Mbps)
    Panasonic P2, 1080p 24/25/30, 1080i 50/60 und 720p 24/24N/25/25N/30/50/60/VFR
    Telecine 29.97i to 24p pulldown Konvertierung
    30fps / 25fps import in 24fps Projekte
    Bandsteuerung über RS-422 und RS-232 mit einzelbildgenauem Log , Captures, Insert und Assemble
    FireWire Gerätesteuerung
    Log und capture mit batch, clip, und direktem Aufzeichnen
    Einzelbildsequenzen können von DPX, BMP, TARGA, JPEG, GIF, PSD, TIFF, DPX, JP2, MacPaint, Photoshop, PICT, QT Image, SGI, und PNG importiert werden
    Broadcast Wave Format Ton mit drop und non-drop frame Timecode
    Import und Export von Quicktime, AAF, OMF I, OMF II und MDA

Populäre Filme und Nutzer

Mit Lightworks arbeiten zahlreiche erfolgreiche und populäre Regisseure und Cutter, darunter Martin Scorsese, Guy Ritchie, Danny Boyle, Miloš Forman, Peter Weir, Quentin Tarantino, Brian De Palma, Joel Schumacher und Gus Van Sant. Dementsprechend wurden in der über 20-jährigen Geschichte von Lightworks zahlreiche populäre Filme auf dem System geschnitten, beispielsweise Shutter Island, The Departed, Der gute Hirte, Bruce Almighty, Per Anhalter durch die Galaxis, Aviator, Bube, Dame, König, grAs, Moulin Rouge, 28 Days Later, Larry Flynt – Die nackte Wahrheit, Pleasantville, William Shakespeares Romeo + Julia, Die Truman Show, Pulp Fiction, Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen, Gangs of New York, Notting Hill, Braveheart, Batman Forever, Good Will Hunting, Der Pferdeflüsterer, Mission: Impossible, The King’s Speech oder Goodfellas.[7]
Alternativen

    Avid DS, Symphony und Media Composer von Avid
    Premiere von Adobe
    Edius von Grass Valley (Technicolor)
    Final Cut Pro von Apple
    Smoke von Autodesk
    Sony Vegas von Sony



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