Mittwoch, 26. September 2012

Anleitung - Internet-Zugangsdaten im Speedport (Fritzbox) eintragen

Wenn man den Internet-Zugang das erste mal im Router einträgt, gibt es meist handfeste Anleitungen. Wenn man aber Jahre später etwas ändern muss, findet man das Handbuch nicht und die Telekom-Support-Seiten sind etwas verwirrend.

Daher hier eine Kurzanleitung zum schnellen Nachschlagen.


  • Die Internetzugangsdaten müssen im (alten oder neuen) "Router" eingetragen werden, dem Kästchen mit dem Namen Speedport. Je nach Typ enthält dieses Kästchen auch den WLAN-Sender und evtl. auch eine Telefonanlagen-Funktion.
  • Der Router hat keine direktes Eingabemöglichkeit. Die Eingabe über einen PC.
  • Sie benötigen KEINE Software, die Sie auf dem PC installieren müssen. Es genügt der Browser, mit dem Sie sonst im Internet browsen (internet explorer, firefox, opera etc).
  • Sichern Sie sich ab, dass das Speedportgerät mittels "Netzwerkkabel" mit dem PC verbunden ist, und das Speedport-Gerät am Strom  hängt.
  • Rufen Sie den Browser auf und geben Sie statt einer www-Adresse folgendes ein: "speedport.ip" oder "http://speedport.ip".
  • Wenn die Netzwerkverbindung funktioniert, fühlt sich das Speedport angesprochen und es erscheint statt einer Webseite eine Konfigurationsmaske (diese basiert auf einem im Speedportgerät fix gespeicherten Programm).
  • Sie haben zwei Möglichkeiten: den Schritt-für-Schritt-Assistenten oder den Menüpunkt "Netzwerk". In der Regel reicht der Aufruf des Menüpunkts Netzwerk, dort des Unterpunktes Internetzugang (siehe Fotos)

























Auch beim Schritt-für-Schritt-Assistenten erscheint irgendwann diese Maske:







Das Speedport-Gerät ist eigentlich ein Fritzbox-Gerät von AVM, das aber speziell für Telekom modifiziert wurde und von Telekom unter dem namen speedport verkauft oder vermietet wird.



Sollten Sie den Anbieter wechseln, z.B. zu 1&1, dann können Sie in der Regel das Gerät trotzdem weiter verwenden. Die Eingabemaske für die Internetzugangsdaten vereinfacht sich dann:


















Hintergrund:


Hinweis: normalerweise muss man im Router die Zugangsdaten in dieser Form eingeben: Benutzer und Passwort. Bei allen anderen Internetanbietern außer der Telekom erhält man auch diese zwei Werte.

 





Bei Telekom war und ist es schon von Anfang an komplizierter: Es gibt eine Kombination von  sogenannter Anschlusskennung (eine Ziffer, die nichts mit der Kundennummer zu tun hat, und nur einmal mitgeteilt wird - also Dokument gut aufheben), eine  T-Online-Nummer, eine Benutzer-Suffix (Standard: 0001) und ein "persönliches Kennwort".

Es gibt einen Modus, wie man die ersten drei Werte (Anschlusskennung, T-Online-Nummern und Suffix) miteinander verbinden muss, damit man den notwendigen Benutzer eintragen kann. Der vierte Wert, das persönliche Kennwort, ist dann das stets erforderliche Passwort. Dies kann man im Internet recherchieren.

Da das Problem altbekannt ist, haben die Routerhersteller (insbesondere AVM, das ihre Geräte auch an Telekom als Speedport-Geräte liefert) bei der Konfigerationsmaske eine extra Variante für T-Online-Kunden / Telekomkunden geschaffen, bei der man die einzelnen speziellen Telekom-Werte eingeben kann, und das Gerät sich dann selbst die Benutzerkennung zusammenbastelt.




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