Dienstag, 28. Mai 2013

Kann ich für nicht kommerzielle Zwecke Screenshots von google-Earth in meine Webseite einbinden?

Das ist ein Dauerthema, und soll deshalb hier aufgefrischt werden:

Kann ich für nicht kommerzielle Zwecke Screenshots
von google-Earth oder google-Maps in meine Webseite einbinden?

Diese Frage bezieht sich auf Screenshots, und nicht auf die Einbindung über Javascript oder allgemein über die API. Dies muss man unterscheiden, da die Screenshot-Einbindung viel strenger behandelt wird.

Antwort in Kurzform: 

Für Private (bzw. für nicht-kommerzielle Zwecke) gilt:

  • von google-Earth ja, SOFERN das google-Logo und die sonstigen copyright-Vermerke und Bildaufnahmedaten sichtbar und lesbar sind.
  • von google-maps nein. hier ist eine Einbindung allenfalls per API (Javascript etc.) möglich.
Was ist lesbar? Bei stark verkleinerten Bildern kann der copyright-Text unleserlich werden, in diesem Fall müssten Sie das per Hand hinzufügen.

Google hat übrigens an anderer Stelle mal eine Mindestgröße von 6pt angegeben. Im Endeffekt kann man das bei Text auf verkleinerten Bildern schwer abschätzen. Letztlich aber ist es aber aus allgemeiner Sicht zu beurteilen, ob ein durchschnittlicher Leser den Text noch lesen kann.  


Ich persönlich habe mir angewöhnt, bei Screenshots schon vorauszudenken und das google-earth-Fenster entsprechend so zu verkleinern, dass eine Bildgröße herauskommt, die ich Original einstellen kann und nicht verkleinern muss, insbesondere aus der ich nicht einen Ausschnitt nehmen muss, der dann vielleicht die copyright-Vermerke wegschneidet. 

Erst dann mache ich meinen Screenshot. Sei es mit Skitch, Jing oder dem in google-earth eingebauten Tool.

Die gelben Rahmen müssen natürlich nicht sein.


Webworker: ein animiertes Logo automatisch mit GIMP erstellen lassen

Das kostenlose Programm GIMP, das in etwa dem Photoshop entspricht, enthält viele mitgelieferte Filter und Skripten der community. Auf eigenartige Weise versteckt ist folgendes "Skript", das automatisch ein animiertes GIF mit einem Schriftzug erstellt:




Montag, 27. Mai 2013

Webworker und Autoren: Google-Earth und Google-Maps verwenden

Karten mit Google Earth- und Google Maps-Anleitungen erstellen - zu diesem Thema deutschsprachige Anleitungen zu finden, ist nicht einfach, auch nicht innerhalb der google-Hilfeseiten.

Fündig wird man aber bei den Seiten von Google-outreach, das sich eigentlich an gemeinnützige Organisationen wendet und Anleitungen zur Verfügung stellt, wie man google-earth nicht einfach nur einbindet, sondern viel ausgefeilter verwenden kann, um Informationen zu transportieren.

Hier fand ich eine Fülle von Anleitungen entweder in deutscher Sprache oder deutschprachigem Ansatz (wobei die Videos meist  in Englisch sind, aber deutsche Übersetzungen existieren - siehe nachfolgenden Tipp).


Tipp: klicken Sie auf "Gesamte Anleitung anzeigen" und Sie
erhalten eine Webseite mit bebilderter Step-by-Step Anleitung in Deutsch.


Nur Videoanleitungen:

http://www.google.de/earth/outreach/tutorials.html#tab0

Google Earth
Google Earth ergänzen
Fotos und Bild-Overlays hinzufügen
Ansichten und Perspektiven hinzufügen
Tour mit Begleitkommentar erstellen
Google Earth in Ihre Website einbinden

Google Maps

Eine Karte mit "Meine Karten" erstellen
Mit anderen an Ihren Karten arbeiten
Karten in Ihre Website einbinden

Google Maps für Handys

Überblick über Google Maps für Handys

Google SketchUp
Überblick über Google SketchUp


Alle Anleitungen 
(http://www.google.de/earth/outreach/tutorials.html#tab1)



Anleitungen für Einsteiger

Wenn Sie Google Earth und Google Maps noch nicht kennen, erhalten Sie in diesen Anleitungen einführende Informationen anhand von Beispielen zu gemeinnützigen Projekten.

Mittwoch, 22. Mai 2013

MilkDrop 2 - jetzt OpenSource!


Milkdrop ist eine von denVisualisierungs-Plugins für Winamp. Es gehört zu den bekanntesten des legendären Visualisierungs-Programmierers Ryan Geiss.

Die Software ist seit ein paar Tagen OpenSource, und somit ein neues Betätigungsfeld für kreative Geister.

Und die Meldung ist Anlass für mich, auch den normalen User auf das geniale Programm Winamp hinzuweisen, und den Leser anzuregen, auch die herrlichen "Bilderstürme" durch die Visualisierungs-Funktion auszuprobieren. Milkdrop ist normalerweise schon beim Download-Paket von Winamp dabei und mit installiert. Weiterschalten der einzelnen Modi: mit Leertaste, zurück mit Löschtaste. Weitere Funktionen: F1 drücken, während die Visualisierung läuft.

Zur Musik des Internetradio-Senders Venice Classic Radio schwebt ein mathematisch erzeugtes, biologisch wirkendes Wesen durch wechselnde Farbstränge. Eine meiner Lieblings-Modi innerhalb von Milkdrop



Geniales Autoren-Tool: Blog This - Favelet



Dieses klitzekleine Tool erleichtert mir das Bloggen gewaltig. Es ist eine Art Lesezeichen, genauer ein Javascript-Bookmarklet (oder Favelet). Ein Link, der mit Javascript verziert ist,und von google stammt. Es hilft allen Bloggern, die mit blogspot-Blogs arbeiten.

Es ist aber auch für andere User interessant, darauf komme ich noch.

Markieren Sie den Link in folgendem Kästchen und ziehen Sie den Link mit der Maus in Ihre Lesezeichenmenüleiste (die müssen Sie evtl. unter Menü-Ansicht einschalten). Keine Angst, der Link enthält keinen schädlichen Code.

BlogThis!   

Probieren Sie einfach mal. Sie können auch direkt auf den BlogThis-Link klicken, ohne ihn vorher in die Lesezeichenzeile zu ziehen, um zu sehen was passiert. Nämlich Folgendes:


Wann immer Sie jetzt auf einer interessantenSeite landen, über die Sie mal gelegentlich berichten (also bloggen) wollen, klicken Sie auf den Link in der Menüleiste.

Das Javascript, das in dem Link eingearbeitet ist, sorgt für folgende Aktion: Ein Fenster öffnet sich, ein Verbindung zu blogger.com wird hergestellt, ein Editierfeld erscheint, im Betreff und im Artikeltext erscheinen ein Link zur aktuellenWebseite, wobei der Titel der Webseite als Text vorgeschlagen wird. Ferner erscheint eine Auswahlliste aller Ihrer Blogs, sofern Sie mehrere besitzen. Mit Veröffentlichen veröffentlichen Sie den Artikel gleich direkt, mit Speichern wird der Artikel als Entwurf gespeichert.

Eventuell erscheint als erstes in dem Fenster der Einlog-Vorgang, sofern Sie nicht schon vorher eingeloggt waren.


Tipp:

Wenn Sie auf der Seite einen Text markiert hatten, dann versucht das Favelet den  Text (statt einen Link auf die Webseite) zu übernehmen. Haben sie sehr viel Text markiert, dann kommt es zu einer Fehlermeldung, denn die übertragbare Textmenge ist begrenzt.


Donnerstag, 16. Mai 2013

Fake-Mail von "Amazon"

Und wieder eine gefälschte E-Mail im Posteingang. Diesmal angeblich von Amazon. Fremde würden auf mein Amazon-Kundenaccount Einsicht erlangen können. Und angeblich wurde eine Bestellung storniert, die von meinem Account an eine neue Rechnungsadresse verschickt werden sollte. Ich solle doch eiligst mein Mitgliedskonto kontrollieren. Bloß nicht den Link anklicken! Ansonsten droht die Infizierung Ihres Computers durch Schadsoftware. Wenn Sie wiklich Ihren Kundenaccount überprüfen wollen, dann loggen Sie sich direkt bei Amazon.de ein - und klicken keine Links in solch dubiosen Mails an! So sieht das Ding aus - die rote Schrift ist allerdings von mir eingefügt (zum Vergrößern bitte anklicken):


Ähnliche Betreffzeilen für diese Fake-Mails können z.B. lauten:

Mittwoch, 15. Mai 2013

Google-reader stellt Dienst ein. Maßnahmen?


Google stellt seinen RSS-Feed-Dienst "Google-Reader" zum 1. Juli 2013 ein. Auch das Angebot des direkten Downloads der OPML File wurde eingestellt. Aber es lassen sich die Daten aus Google Reader bis zum 30. Juni 2013 über Google Takeout sichern.

Da die entsprechenden Internet-Meldungen - und die Alternativ-Vorschläge - schon ein paar Wochen alt sind, hier ein paar aktuellere Tipps:



Alternative Feedly

Der Reader Dienst Feedly, der ebenfalls auf Google Reader aufbaute, hat reagiert. Er entwickelte eine eigene Technik und verspricht, über den 1.7. hinaus als Nachfolger zu dienen. In den letzten 30 Tagen haben sich hunderttausende von Usern bei Feedly angemeldet, einige Tausend Verbesserungsvorschläge gingen ein undzigtausende Feedbackmeldungen. Inzwischen hat der Dienst gewaltig ausgebaut: ständig neue Entwicklungen, Ideen, bessere Internetanbindungen, und neue Widgets für mobile-User, also Android und iPhone.

Feedly profitierte von der google-Dienst-Einstellung und der User scheint auch zu profitieren.  Hier der aktuellste Beitrag vom 14. Mai:

Publishers: Get Ready for Google Reader’s Retirement

http://blog.feedly.com/2013/05/14/publishers-get-ready-for-google-readers-retirement/

Alternative bloglovin:

Wer auf die Alternative auf bloglovin umsteigen will und seine Feeds dort importieren will, der findet hier eine Anleitung, die auch berücksichtigt, dass mittlerweile der OPML-File-Download eingestellt wurde:

http://www.kalterkaffee.at/2012/03/blogger-tipp-7-how-to-import-blogs-to.html
zusätzlich zu
http://blog.bloglovin.com/2013/03/moving-from-google-reader-to-bloglovin/


Weitere Alternativen:

Und im März hatte Lars Budde auf t3n folgende 6 Alternativen vorgeschlagen:

http://t3n.de/news/5-alternativen-google-reader-340092/


Christoph Langner dagegen empfiehlt, sich selbst einen Dienst zuinstallieren, nämlich Tiny Tiny RSS.Voraussetzung ist allerdings ein eigener Webspace. Zitat aus seinem Aufsatz:

Ursprünglich wollte ich in diesem Artikel hier alle freien web-basierten Google-Reader-Alternativen vorstellen und vergleichen. Nach einigen Tests aber erledigt sich der Vergleich ziemlich schnell. Sucht man einen webbasierten Feed-Reader, der schnell, konfigurierbar und über eine API — und damit auch über Android-Apps — ansprechbar ist, dann gibt es nur eine einzige Alternative: Tiny Tiny RSS.
Mir persönlich wäre das zuviel Arbeit. Und wieder die Gefahr, dass Hacker über Skript-Lücken einbrechen. Aber für Fortgeschrittene eine Lösung, die bei dem genannten Aufsatz auch gleich Hilfestellung erfahren.
http://linuxundich.de/de/ubuntu/farewell-google-reader-hello-tiny-tiny-rss-den-open-source-feedreader-auf-eigenem-webspace-installieren/




Sonntag, 12. Mai 2013

Workflow für das Anlegen einer neuen Blogger-Seite

In jüngster Zeit habe ich wieder ein paar Blogspot-Blogs angelegt. Die notwendigen Schritte sind mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen. Ich will sie hier dokumentieren.

Das Anlegen selbst

Ausgangspunkt: ein account bei google. Somit kann man mühelos einen neuen Blog auf blogger.com (= blogspot.com) anlegen. Aufruf von blogger.com und einloggen (falls man schon eingeloggt ist und mehrere accounts hat, aufpassen, dass man unter das Blog unter dem richtigen Namen anlegt)

Notwendig ist nur: Eingabe Titel und URL

Beispiel: Titel:Mit dem Galaxy Tab durch Regensburg; URL: galaxy-regensburg.blogspot.de
(sofern man später auf eine eigene Domain oder subdomain weiterleitet, spielt die interne URL keine Rolle mehr - sie wird nach Außen nicht sichtbar.) Keine Punkte im Vorspann vor blogspot.de, stattdessen Bindestriche verwenden. Wenn URL schon vergeben ist, was bei Allgemeinbegriffen oft der Fall ist, können Sie irgendeinen Zusatz nehmen, z.B. fotografie-pb.blogspot.de oder fotografie-burkes.blogspot.de oder fotografie-123.blogspot.de.

Damit ist der Blog angelegt. Sie könnten jetzt loslegen. Aber jetzt kommen noch ein paar wichtige Schritte bei den Einstellungen. Um diese geht es hier:




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