Montag, 10. Februar 2014

opensource-Programm MIXXX - Musik mischen am PC

Für DJs, die ihre Musik nur am PC mixen wollen gibt es neben Profi-Software auch eine gute kostenlose OPENSOURCE-Alternative: das Programm MIXX.










Betriebssysteme: windows, Linux, Mac OS

Webseite: mixxx.org

Mixxx ist eine freie, plattformübergreifend verfügbare DJing-Software mit Digital-Vinyl-Funktionen. Es wird seit 2002 als freie Software unter den Bedingungen der GNU General Public License (GPL) für alle verbreiteten (Desktop-)Betriebssysteme/Plattformen (Windows, Mac OS X, Linux) veröffentlicht.


Als echt freie Software kann man damit auch in der Öffentlichkeit Musik mischen, sei es auf Parties oder kommerziellen Veranstaltungen. Die Free-Versionen von Profisoftware, z.B. von virtual-DJ, sind dagegen für den reinen Hausgebrauch bestimmt.



Sonntag, 9. Februar 2014

Adobe Flash-Player Sicherheitslücke



In diversen Versionen von Adobe Flash klafft eine kritische Sicherheitslücke, die Hacker bereits zum Einschleusen von Code missbrauchen. Adobe reagiert mit Notfall-Updates.

User sollten nicht darauf warten, dass der integrierte Update-Mechanismus aktiv wird, sondern das Update per Hand vornehmen.

Welche Flash-Version im momentan genutzten Browser aktiv ist, erfährt man auf einer Prüfseite von Adobe.


Dort steht auch, welche Version die aktuelle und damit sichere ist.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Tools für Videoschnitt mit dem PC

Linktipp: Videoschnitt mit dem PC - Bruno Peter Hennek, Grafik im Video

Peter Hennek stellt auf seiner Homepage einige  Effekt-Software und Audio-Tools vor, die er für seine Video-Produktionen einsetzt, z.B. ITIN-Freeware für Karten-Weganimationen, Wax als 2D/3D-Effekt-Tool, AV Cutty, Scenealyzer LIVE, Ulead CG Infinity, Ulead VideoPaint, Ulead Cool 3D, Heroglyph von proDAD, 3D-BluffTitler DX9, Celestia, hot-maps, MS-MusicProducer, JetAudio zum Mitschneiden von Ton auf dem PC, Atmosphere Lete für Geräusche.

Aktuelles zu Redtube-Abmahnungen

Das LG Köln hat erkannt, dass es bei der Genehmigung um Einholung der IP-Adressen getäuscht wurde und hat dies auch in einer Entscheidung klargestellt
Dabei hat es auch klargestellt:
Ein bloßes Streaming einer Video-Datei bzw. deren Ansehen mittels eines Streams stellt im Gegensatz zum Download nach Auffassung der Kammer aber grundsätzlich noch keinen relevanten rechtswidrigen Verstoß im Sinne des Urheberrechts, insbesondere keine nur dem Urheber erlaubte Vervielfältigung gemäß § 16 des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) dar.


Akte Pixelio Teil 5: Die Reaktionen im Internet

Linksammlung zur  Pixelio-Entscheidung

Entscheidung vom 30.01.2014, Az.: 14 O 427/13 auf openjur:
http://openjur.de/u/672132.html

PDF: Aktenzeichen 14 O 427/13 (PDF-Datei)


Akte Pixelio Teil 4: Die Gerichtsentscheidung

Hier ist der Originaltext der pixelio-Gerichtsentscheidung.
Den Kern der Anspruchsbegründung habe ich rot markiert.


(Quelle: openjur, via RA Niklas Plutte Permalink: http://openjur.de/u/672132.html)

Tenor
Die einstweilige Verfügung vom ... wird bestätigt.

Die weiteren Kosten des Verfahrens werden dem Verfügungsbeklagten auferlegt.
Tatbestand

Der Verfügungskläger macht Ansprüche wegen Verletzung des Urheberbenennungsrechts aus § 13 UrhG geltend.

Der Verfügungskläger ist Hobbyfotograf. Er erstellte das streitgegenständliche Lichtbild "..." (Bl. 4 d.A.), welches er auf der Internetplattform www.pixelio.de veröffentlichte und zum Download anbot.

Die Nutzungsbedingungen von www.pixelio.de sehen u.a. vor:

"Der Nutzer hat in der für die jeweilige Verwendung üblichen Weise und soweit technisch möglich am Bild selbst oder am Seitenende PIXELIO und den Urheber mit seinem beim Upload des Bildes genannten Fotografennamen bei PIXELIO in folgender Form zu nennen: '© Fotografenname /PIXELIO'

Akte Pixelio Teil 3: Was muss ich als Webmaster tun?

Fortsetzung zum Artikel über
die pixelio-Entscheidung des LG Köln



Die Nutzungsbedingungen von www.pixelio.de sehen u.a. vor:

"Der Nutzer hat in der für die jeweilige Verwendung üblichen Weise und soweit technisch möglich am Bild selbst oder am Seitenende PIXELIO und den Urheber mit seinem beim Upload des Bildes genannten Fotografennamen bei PIXELIO in folgender Form zu nennen: '© Fotografenname /PIXELIO'
Bei Nutzung im Internet oder digitalen Medien muss zudem der Hinweis auf PIXELIO in Form eines Links zu www.pixelio.de erfolgen."
Damit müsste dem Fotograf doch klar sein, dass die übliche, millionenfache Verwendung im Internet ausreichend ist. Zumindest dem Gericht hätte es klar werden müssen. Notfalls muss es jemand fragen, der sich mit HTML auskennt.

Auch pixelio sieht das Urteil als falsch an. Das Gericht verlange Unmögliches vom Webseitenbetreiber (Stellungnahme am Ende dieses Beitrags)


Was soll ich aber als Webmaster tun? 

Muss ich jetzt vor Abmahnungen Angst haben?

Bisher waren es schwarze Schafe unter den Anwälten, die finanzielle Vorteile aus Massenabmahnungen holten. Hier aber sind es Fotografen, die man fürchten muss. Und die können in diesen Fällen auch keine Massenabmahnungen veranlassen, sondern nur Einzelabmahnungen.

Für den Anwalt nicht lohnenswert, denn das Anlegen und Führen einer Akte für einen Einzelfall ist - glauben Sie es mir - nicht rentabel, auch wenn die Gebühr aus Laiensicht hoch ist.  Hier ist es der eigentlich abmahnende Fotograf, der eine Bildvergütung in Form von Schadenersatz anstrebt.

Diese Entwicklung gibt es schon seit einiger Zeit - Fotografen, die Bilder bei Datenbanken wie pixelio.de oder fotolia.com einstellen, gehen zu Gericht und mahnen Webseiten ab, weil die den Quellenvermerk nicht ausreichend oder nicht korrekt genug anbrachten.

Beispiel: Quellenangabe von pixelio erst im Impressum, pauschal für alle Seiten der Webpräsenz. Die Angabe muss aber auf jeder einzelnen Seite erfolgen, auf der pixelio-Bilder verwendet werden.

Anlass für Webseitenbetreiber zu prüfen, ob zumindest dies korrekt erfolgte! 

Manche haben das überlesen. Denn die Bedingungen sprechen zuerst mal nur von Quellenangaben irgendwo. Das gilt aber für Printwerke. Und jetzt kommt der Zusatz ins Spiel: bei Verwendung auf Internetseiten muss die Quellenangabe unter dem Bild oder auf derselben Seite erfolgen.

Für Blogbetreiber gilt:

Unter dem Bild wäre sicherer, warum?

Weil bei Auflistungen auf der Startseite, im Monatsarchiv oder bei kategorienweisen Auflistungen immer nur der Anfang eines Artikels dasteht. Wenn der Quellenvermerk am Ende des Artikels steht, wohin man aber erst über den "Weiterlesen-Button" kommt, dann könnte ein Fotograf wieder mal meckern und Schwierigkeiten machen.

Meines Erachtens würde das zwar reichen, aber wer weiß, wie das angerufene Gericht das sieht.


Andere Bilderplattformen haben das Problem allerdings nicht. So legt zum Beispiel Fotolia in seinen Nutzungsbedingungen eindeutig fest, dass eine Nennung des Urhebers im Impressum ausreicht. Allerdings gibt es dort wieder andere Abmahnfallen: http://mizine.de/html/fotolia-abmahnung-vorbeugen

Akte Pixelio Teil 2: Sogar die Ministerien machen es falsch

Fortsetzung zum Artikel über die
Pixelio-Entscheidung des LG Köln

Dass auch der Webmaster des LG Köln die Pixelio-Bilder in "falscher" Manier eingebunden hatte, habe ich bereits dokumentiert. Aber es gibt zahlreiche andere amtliche Seiten, von Ministerien, Städten, Ländern, die alle ihre pixelio-bilder auf klassische Weise verwenden. Also alle gegen das Urheberrecht verstoßen, zumindest gemäß den Regeln des LG Köln:


Bundesministerium der Verteidigung:


Akte Pixelio Teil 1: Der nackte Wahnsinn


Diese Gerichtsentscheidung ist der der nackte Wahnsinn für Webseitenbetreiber. Denn betroffen wäre nach unseren Recherchen über 1 Million Webseiten. Sie alle hätten Urheberrechtsverstöße begangen. inklusive dem Webmaster des Landgerichts selbst. Denn selbst dort wurden pixelio-Bilder auf diese "falsche" Weise verwendet.








S

Worum geht es?

Wer pixelio-Bilder verwendet, muss auf der jeweiligen Webseite (beim Bild oder am Seitenende) die Quelle angeben: (c) Fotografenname / PIXELIO.

Das wird millionenfach gemacht.

Aber ein Fotograf klagte, weil man beim Direktaufruf der Grafik diesen Vermerk nicht sieht. Das LG Köln gab ihm recht und forderte praktisch, dass der Quellenvermerk in das Bild selbst eingearbeitet wird, damit es beim Direktaufruf nicht verloren geht. (Urt. v. 30.01.2014 – Az.: 14 O 427/13).

Dienstag, 4. Februar 2014

Neueste Einträge im User-Archiv - Schwerpunkte Automator, Video, epub

Die neuesten Einträge in der Literaturdatenbank des User-Archivs

Die letzten Einträge betreffen das geniale Werkzeug im Apple-Mac, nämlich den Automator. Der aber ist nicht einfach zu verstehen, und daher sind Anleitungen Gold wert. Aufgrund einer jüngsten Recherche fand ich Lösungen, die ich schon lange gesucht habe. Bei dieser Gelegenheit habe ich mit dem Stapelerfassungs-Tool des User-Archivs auch gleich die anderen Tutorials dieses Anbieters (macwelt.de) archiviert.

Weitere Recherchen bezogen sich auf: epub und ebook-Erstellung, Videobearbeitung für Dozenten und Autoren und Panorama-Stitching-Software (Erstellen von Panoramabildern), außerdem diverse Tutorials auf der ergiebigen Webseite tiramigoof.de

Hier die letzten 100 Tutorials im Netz:

Samstag, 1. Februar 2014

Google-Culturual-Institute: Material für Blogger, Dozenten und Lehrer

Auch wenn man die Machtentwicklung kritisch verfolgen muss - mit Google müssen wir wohl oder übel leben. Und solange das so ist, sollten wir das Positive aus google herausholen. Zum Beispiel wenn es um Bildung geht. Ich möchte hier das Google culturual institue vorstellen


Google Cultural Institute - http://www.google.com/culturalinstitute/about/#education

Google hat sich mit Hunderten von Museen, Kultureinrichtungen und Archiven  zusammengeschlossen, um die Kulturschätze der Welt online präsentieren zu können. Mit einem Team engagierter Google-Mitarbeiter entwickelt google Tools, die dem Kultursektor ermöglichen, mehr von seinem vielfältigen Erbe online zu präsentieren und für alle zugänglich zu machen. Hier finden Sie Kunstwerke, Sehenswürdigkeiten und Welterbestätten sowie digitale Ausstellungen, die die Geschichten hinter den Archiven von Kultureinrichtungen auf der ganzen Welt erzählen.

Die Haupt-Projekte des Instituts:


1. Art Project





Aus großen und kleinen, klassischen und modernen, weltberühmten aber auch regionalen Museen wurden mehr als 40.000 hochauflösende Bilder von Werken aus über 40 Ländern zusammengetragen – von Öl auf Leinwand bis Skulpturen und Möbeln.

Einige Bilder sind im "Gigapixel"-Format verfügbar, so dass sie vergrößert werden können, bis jeder Pinselstrich genau zu erkennen ist, damit Sie auch kleinste Details entdecken können. Beispiele habe ich auf sd42.de bereits vorgestellt.

Man kann ferner Google Street View verwenden, um das Innere von Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss von Versailles und dem Weißen Haus zu erkunden - das ist auch einer der Anwendungsbereiche von google-street-view.


Man kann auch  eigene virtuelle Kunstgalerien erstellen und diese mit anderen teilen. Mehr erfahren

Art Project auf YouTube

Art Project auf G+


2. World Wonders-Projekt






World Wonders bringt moderne und antike Welterbestätten online mit Street View, 3D-Modellierung und anderen Google-Technologien. Entdecken Sie historische Stätten wie Stonehenge, die Ausgrabungsstätte von Pompeji und das Great Barrier Reef, als ob Sie vor Ort wären. Erfahren Sie anhand von Informationen, die durch eine Partnerschaft mit der UNESCO bereitgestellt wurden, mehr über die Geschichte und die Hintergründe zu jeder dieser Stätten. Mehr erfahren


World Wonders auf YouTube

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