Montag, 16. Juni 2014

Achtung - gefälschte VODAFONE-emails in Umlauf. Anhang nicht öffnen!

"Ich habe da so eine Rechnung von Vodafone erhalten, aber ich konnte den Anhang nicht öffnen, eine ZIP-Datei. Mir kam das spanisch vor, aber andererseits ist Vodafone doch eine seriöse Firma, oder?"

Diese Aussage hörte ich noch vor kurzem, und wir Gesprächspartner erkannten, wie blauäugig noch viele Smartphone-User sind.

Natürlich war die Rechnung nicht von VODAFONE, der Absender wurde geschickt vorgetäuscht.

Und die ZIP-Datei ist keine gepackte Rechnung gewesen, sondern ein Programm, das beim Anklicken einen Trojaner auf der Festplatte installiert. Und zwar so, dass man davon gar nichts merkt.

Denn die Installation wird nicht angezeigt. Vielleicht eine Fehlermeldung, oder ein belangloser Text, mehr nicht.

Der Schaden ist also angerichtet, sobald man die ZIP-Datei anklickt.

Die fortgeschrittenen User mögen mir verzeihen - natürlich ist das alles selbstverständlich , aber nicht für die große Masse der Internet-Nutzer und schon gar nicht für die nochgrößere Masse von Smartphone-User, die erst über das Smartphone zu (unerfahrenen) Internetnutzern wurden.

Eine entsprechende Rechnung bekam ich kurz danach selbst:



Siehe Eintrag im Blog "Vorsicht emails":
Achtung - gefälschte VODAFONE-emails in Umlauf. Anhang nicht öffnen!
http://emails.user-archiv.de/2014/06/achtung-gefalschte-vodafone-emails-in.html

Freitag, 13. Juni 2014

Achtung: Betrüger versenden E-Mails im Namen des Bundesministeriums der Finanzen

Das Bundesministerium der Finanzen warnt:

Aktuell versuchen Betrüger, per E-Mail an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern zu gelangen. Ihre Masche: Sie geben sich per E-Mail als „Bundesministerium der Finanzen“ aus und behaupten, die betroffenen Bürger hätten einen Steuererstattungsanspruch.

Um diesen Anspruch zu erfüllen, sei es erforderlich, einem Internet-Link zu folgen und die dort verlangten Angaben zu machen. Das Bundesministerium der Finanzen warnt davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren.

Benachrichtigungen über Steuererstattungen werden nicht per Mail verschickt und Kontoverbindungen oder Kreditkartenangaben nie in dieser Form abgefragt. Zuständig für die Rückerstattung von überzahlten Steuern ist zudem nicht das Bundesministerium der Finanzen, sondern das jeweils zuständige Finanzamt.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

Sonntag, 8. Juni 2014

Neues User-Archiv-Projekt: JWildfire-Kanal

Heute startet ein neues Sub-Projekt des User-Archivs:


"JWildfire auf User-Archiv"

auf der Subdomain


Das geniale Fraktal-Programm "JWildfire" von Andreas Maschke bietet soviel Stoff, dass der normale User-Archiv-Blog überladen wäre. Daher bot sich an, einen eigenen Kanal einzurichten.

 JWildfire auf user-archiv.de


Grafik-Software Fiji und Just ImageJ

Fiji ist eine völlig unabhängige Distribution von ImageJ mit vielen Erweiterungen und einem eigenen Java.

ImageJ wiederum ist ein in Java geschriebenes Bildbearbeitungsprogramm. Es ist der Nachfolger des berühmten, in Pascal geschriebenen NIH Image, das nur noch unter MacOS 9 lauffähig ist, und wird vielfach für medizinische und wissenschaftliche Bildanalyse genutzt.

ImageJ wird am amerikanischen National Institutes of Health (NIH) entwickelt und besitzt eine große und aktive Community. Neben dem Einsatz von Makros kann ImageJ auch leicht durch einfache, in Java geschriebene Plug-Ins ergänzt werden. Eine entsprechende API ist vorhanden und gut dokumentiert.


Fiji ist ein freies (GPL) Paket zur wissenschaftlichen Bildverarbeitung. Der Name steht für »Fiji is Just ImageJ (batteries included)«. Es ist eine Distribution von ImageJ (und ImageJ2) zusammen mit Java, Java3D und einer Menge von Plugins, die unter anderem das Skripten von ImageJ auch in Ruby (mit Hilfe von JRuby) und Python (mit Hilfe von Jython) erlauben.

Linktipps zu Fiji



Fiji: eine offene Bildanalyse-Plattform für Wissenschaftler

http://www.laborwelt.de/spezialthemen/bioinformatik/bildanalyse-mit-fiji.html







Probier's mal mit Fiji Open Source Bildauswertung

http://www.laborjournal.de/editorials/643.lasso



Ausschnitt aus dem Aufsatz auf laborjournal über eines der Plugins in Fiji, dem TrakEM2



Mit TrakEM2 lassen sich einzelne Elemente aus einer Serie von Mikroskopaufnahmen zu 3D-Bildern zusammensetzen, zum Beispiel einzelne Zellen aus Gewebeschnitten (hier geht’s zum Tutorial). Zudem lassen sich Flächen und Volumina von unregelmäßig geformten Objekten bestimmen oder Aufnahmen bequem einfärben. Um diese und noch mehr Funktionen auszuprobieren bietet Fiji allerlei Beispielbilder an (File > Open Samples): Animierte Bildsequenzen von Schnitten durch ein Fliegenhirn oder eine 3D-Animation der Cochlea einer Fledermaus. Aber auch Bilder von fluoreszenzmarkierten HeLa-Zellen, Baumringen oder einer Galaxie finden sich in der Sammlung.

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