Montag, 21. Mai 2018

Muster-Datenschutzerklärung und neuer Link bezüglich der Amazon-Werbung

Derzeit enthalten Muster und Generatoren für Datenschutzerklärungen einen Abschnitt über das Amazon-affiliate-Programm, der meist wie folgt formuliert ist:

"Wir sind Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu  Amazon.de  Werbekostenerstattung verdient werden kann. Amazon setzt Cookies ein, um die Herkunft der Bestellungen nachvollziehen zu können. Unter anderem kann Amazon erkennen, dass Sie den Partnerlink auf dieser Website geklickt haben. Weitere Informationen zur Datennutzung durch Amazon erhalten Sie in der Datenschutzerklärung des Unternehmens: http://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html/ref=footer_privacy?ie=UTF8&nodeId=3312401"

Der zuletzt angegebene  Link ist aber mittlerweile schon wieder veraltet.

Eine aktuelle Datenschutzerklärung von Amazon fand ich stattdessen hier:
https://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?nodeId=201909010


 
 

Mittwoch, 16. Mai 2018

Google passt Blogspot an EU-DSGVO an

Google meldete vor ein paar Tagen einen Frühjahrsputz bei blogspot, die offenbar hauptsächlich wegen der EU-DSGVO veranlasst waren:

https://blogger.googleblog.com/2018/05/its-spring-cleaning-time-for-blogger.html

Deutscher Beitrag dazu:
https://www.googlewatchblog.de/2018/05/blogger-google-fruehjahrsputz-aenderungen/

Spektakulär sind die Änderungen nicht. Wichtig ist, dass die blogspot-blogger-Webseiten über https:// statt http:// aufgerufen werden können, also SSL (bzw. TLS) verschlüsselt sind, so wie es die Datenschutzgesetze für Webseiten wünschen. Das ist aber schon seit längerem möglich.

Eigentlich wäre diese Transportverschlüsselung durch SSL bzw. dem Nachfolger TLS nur dann wichtig, wenn man über Kontaktformulare personenbezogene Daten eingibt, aber generell versucht man derzeit, jede Webseite auf SSL/TLS umzustellen, was nicht nur wegen des Datenschutzes sinnvoll ist.

Allerdings in diesem Zusammenhang ein Hinweis: wer den blogspot-Blog über eine eigene domain leitet, der muss bei den Einstellungen zusätzlich Häkchen machen, damit auch hier die https://-Variante benutzt wird.

Hierzu sind bei Grundlegende Einstellungen im Abschnitt HTTPS zwei Einstellungen zu überprüfen. Wenn bei Https-verfügbarkeit noch ein Nein ist, stellt man dies auf Ja um.







HTTPS-Verfügbarkeit wurde auf Ja umgestellt. Nach einem Tag ist auch die HTTPS-Weiterleitung aktivierbar (vorher grau und nicht benutzbar); diese sollte ebenfalls auf JA gestellt werden.


Die zweite Einstellung, die Https-Weiterleitung sorgt dafür, dass Leute, die noch auf die alte Weise http:... aufrufen, automatisch auf https:... weitergeleitet werden. Falls Sie gerade erst die HTTPS-Verfügbarkeit auf Ja gestellt haben, müssen Sie für die zweite Einstellung erst mal ein paar Stunden oder einen Tag warten, bevor Sie auch hier eine Änderung machen können. Denn erst muss die Basis-Umstellung erfolgen.

Google hat die Länge des Description Tag verkürzt

Der googlewatchblog weist Webmaster auf eine Änderung hin: Google hat die maximale Länge des Description Tag stark verkürzt. Im Grunde auf die Hälfte.

Der Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Mai 2018 auf:

https://www.googlewatchblog.de/2018/05/webmaster-google-laenge-description/

Dort gibt es nähere Informationen.


Mittwoch, 9. Mai 2018

Was ist JWILDFIRE - die wichtigsten Basis-Infos

Wie ich schon im letzten Post dargelegt hatte: wegen den in den Jahren extrem (und ständig-schleichend) gestiegenen Anforderungen an Impressumspflicht und Datenschutzerklärungen habe ich nicht mehr die Zeit und Energie, um sämtliche meiner Webprojekte juristisch auf neuestem Stand zu halten. Ich werde deshalb in diesenTagen gut zwei Dutzend Webseiten abschalten. Neben dem schon im letzten Post erwähnten mandelbulb-Blog schalte ich auch den Blog über die Fraktalsoftware jwildfire ab: "jwildfire.user-archiv.de".
 
Das war ein Blog mit Basisinfos, Linktipps, Parametertipps und Videos zur Fraktal-Software jwildfire, das ich 2014 bis 2017 betrieben  hatte (parallel zum Blog über mandelbulb3d)

 
Auch hier möchte ich zumindest die Basisinformationen , die ich auf eine der Unterseiten dieses Projekts zusammengetragen und veröffentlicht hatte, hierher übertragen.
 
Leider gibt es zahlreiche weitere eigene Tutorials, die ich als Blogbeiträge abgespeichert hatte, die ich aber aus Zeitgründen nicht übertragen kann - denn damit verbunden wäre ein Neuhochladen und Einbinden der zugehörigen Screenshots. Das hat mich schon beim letzten Post (über mandelbulb3D) einige Haare gekostet.
 
Somit übertrage ich nur die ehemalige Seite "Basisc" mit den wichtigsten Infos:
 
 

Was ist Mandelbulb3D - die wichtigsten Basisinformationen

Wegen den in den Jahren extrem (und ständig-schleichend) gestiegenen Anforderungen an Impressumspflicht und Datenschutzerklärungen habe ich nicht mehr die Zeit und Energie, um sämtliche meiner Webprojekte juristisch auf neuestem Stand zu halten. Ich werde deshalb in diesenTagen gut zwei Dutzend Webseiten abschalten, darunter die Webseite "mandelbulb.user-archiv.de", ein Blog mit Basisinfos, Linktipps, Parametertipps und Videos zum Thema mandelbulb3d, das ich 2014 bis 2018 betrieben und gefüttert hatte.


Zumindest die Basisinformationen und eigenen Quicktutorilas, die ich auf eine der Unterseiten dieses Projekts zusammengetragen und veröffentlicht hatte, übertrage ich hierher, damit sie nicht verloren sind:


Sonntag, 1. April 2018

Picasa-Desktop-Software - kein Bilder-Upload mehr möglich

Nein, das ist leider kein Aprilscherz. Offenbar schon vor ein paar Tagen hat die Picasa-Desktop-Software aufgehört, Bilder hochzuladen und Alben anzulegen.

Ein wichtiges Element im Workflow vieler Fotografen und Blogger ist damit weggefallen.

Diese Meldung fand ich heute, nachdem mein Upload neuester Fotos für meinen Regensburg-Blog gescheitert ist:

https://productforums.google.com/forum/#!topic/picasa/brvRowxSDcM

Mittwoch, 26. April 2017

Das EUGH-Urteil zur Medienbox "filmspeler"

Aktueller Aufreger zum Thema Streaming illegaler Inhalte ist das EUGH-Urteil, Aktenzeichen C‑527/15 vom 26. April 2017, Brein gegen Wullems

Es betrifft den Vertrieb einer Medienbox namens "filmspeler"

Aus dem Urteil wird von den Medien herausgelesen, dass 

a) der Vertrieb der Box gleichbedeutend mit einer öffentlichen Wiedergabe geschützter Inhalte ist (also urheberrechtswidrig ist)

b)  das reine Ansehen mit Streaming von geschützten Inhalten urheberrechtswidrig sei (oder sein kann)

Letzteres ist nicht so selbstverständlich, wie es manche Journalisten darstellen. Der EUGH stellt nur klar, dass speziell das Streamen illegaler Inhalte (speziell mit dieser Box) nicht von der Ausnahmebestimmung gedeckt ist, die  dem deutschen 44a UrhG entspricht (im Urteil ist von
Art. 5 Abs. 1 und 5 der EU-Richtlinie 2001/29 die Rede).

Das war eigentlich bis jetzt auch klar, denn die Ausnahmebstimmung soll klarstellen, dass jedenfalls das Ansehen von legalen Inhalten kein Kopieren (kein Vervielfältigen) im Sinne des Urheberrechts ist. Damit blieb das Ansehen von illegalen Kopien (z.B. auch über youtube) immer noch im Graubereich, es ist also weiterhin unklar, ob das bisschen Zwischenspeichern im Arbeitsspeicher einem Kopieren einer Datei ("Vervielfältigung") entspricht. 

Wer von schlampigen Reportagen genervt ist und die Original-Quellen sucht, findet sie nachfolgend (und das ist der eigentliche Zweck dieses Artikels): 
Wo findet man das Original-Urteil und Pressemitteilung des EUGH?



Das Urteil in deutscher Fassung:

http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf;?text=&docid=190142&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=359202

Die Pressemitteilung in deutscher Fassung:

http://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2017-04/cp170040de.pdf

Donnerstag, 20. April 2017

DMOZ - das Open Directory Projekt ist Geschichte

Das Open Directory Project (ODP oder auch "dmoz.org" genannt)  wurde vor ein paar Wochen eingestellt - am 17. März 2017, um genau zu sein. 

Es existierte von 1998 bis 2017. Rund 4 Millionen Einträge und angeblich 90.000 ehrenamtliche Editoren hatte es zuletzt. Andere Artikel sprechen aber nur von mehreren 100 Redakteuren, die aktuell am Projekt arbeiteten.

(Screenshot von dmoz.org vom 20.04.2017)


Um ehrlich zu sein, ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so lange durchsteht. Aber das dachte ich auch bei Wikipedia nicht. Hätte dmoz weiter existieren können?

Nun, der letzte "Betreiber", die AOL, hat in einer kurzfristigen Entscheidung im Februar 17 beschlossen, das Projekt zu beenden - ohne dass bis heute die Gründe dafür bekannt sind (das erinnert mich an die traurige Entwicklung zu Winamp von shoutcast, das zuletzt von AOL betrieben und 2013 fallengelassen wurde).


Montag, 10. April 2017

Sonderzeichen-Probleme Dropbox ZIP-Download

Hier ist die Lösung zu einem lästigen dropbox-Problem:

 Beim Download ganzer Ordner von dropbox wird manchmal eine ZIP-Datei heruntergeladen, die nach dem Entpacken vermurkste Sonderzeichen zeigt. Die Texte sind unbrauchbar.

Ursache: die in dropbox gesicherten Dateien wurden auf einem Apple-Mac erstellt und gespeichert und von einem Windows-Computer heruntergeladen und entpackt.

Auf dem Mac erstellte Dateien können zwar eigentlich problemlos auf Windows-PCs verwendet werden. Das Problem ist der Umweg über die ZIP-Datei, genauer genommen, der in Windows eingebaute Entpacker, der mit Unicode-Sonderzeichen nicht klar kommt.

Die Lösung ist einfach: die ZIP-Datei nach dem Download mit 7zip entpacken, statt mit dem windows-eigenen Entpacker. Dann klappt alles.

7zip ist Freeware.

Übrigens: Nach dem Entpacken sieht man einen zusätzlichen Ordner mit Namen "_macosx". Diese Ordner könnt Ihr getrost ignorieren und löschen.

Wordpress und Mac-ZIP-Dateien:

Nutzt man in Wordpress ZIP-Dateien, kann es ebenfalls Probleme geben, wenn man die auf einem Mac kompromierte ZIP-Datei verwenden will. Dort stören dann gewisse Elemente, u.a. der _macosx-Ordner, Wordpress kann damit nichts anfangen.

Eine Lösung hierzu bietet Holger Koenemann in seinem Aufsatz:

Donnerstag, 23. März 2017

Sicherheitswarnung für Microsoft Windows und zahlreiche Antivirus-Programme

TECHNISCHE WARNUNG TW-T17/0032 des CERT:

   Titel: Sicherheitswarnung für Microsoft Windows und zahlreiche
   Antivirus-Programme
   Datum: 22.03.2017
   Risiko: hoch


ZUSAMMENFASSUNG
   Eine gravierende Sicherheitslücke in Microsoft Windows, die sich unter
   anderem auf viele Programme zum Schutz vor Schadsoftware auswirkt,
   ermöglicht es einem Angreifer ein System dauerhaft unter seine
   vollständige Kontrolle zu bringen.

BETROFFENE SYSTEME:

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